HOME

Konsequenzen aus dem Flugchaos: Die EU will den Einheitshimmel

Den finanzielle Schaden durch die Aschewolke wird für die Luftfahrt auf 1,5 bis 2,5 Milliarden Euro geschätzt. Jetzt hat Brüssel Konsequenzen aus den Chaostagen gezogen und will mit Sofortmaßnahmen nicht nur den Airlines helfen.

Nach dem Abzug der Aschewolke hat die EU weitreichende Reformen für den europäischen Luftverkehrs angekündigt. "Europa braucht eine einzige Regulierungsbehörde für einen einheitlichen europäischen Himmel", erklärte Verkehrskommissar Siim Kallas am Dienstag in Brüssel. Nur so könne ein tagelanges Chaos wie nach dem Vulkanausbruch auf Island vermieden werden.

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer hatte am selben Tag vor einem Treffen mit Vertretern von Behörden und Wirtschaft in Berlin europaweit verbindliche Vulkanasche-Grenzwerte gefordert. Es dürfe nicht bei dem derzeitigen "Flickenteppich" in Europa bleiben. Nun will die EU-Kommission rasch Abhilfe schaffen: Kallas kündigte die Einsetzung einer Expertengruppe an, die eine europäische Methode für die Bewertung der Sicherheitsrisiken erarbeiten soll, die dann für alle Mitgliedsstaaten verbindlich wäre. Ein Vorschlag für ein neues Rahmenwerk will er schon bis September beim UN-Zivilluftfahrtverband (ICAO) vorlegen.

Auch bei der von den Airlines geforderten Einführung des sogenannten Single European Sky drückt die Kommission aufs Tempo und hofft auf Rückendeckung aus den Hauptstädten: Das Herzstück der geplanten einheitlichen Regulierungsstruktur, ein europäischer Netzwerkmanager, soll "noch vor Ende des Jahres ernannt werden", forderte Kallas. Nach den Vorstellungen der Kommission soll der EU-Luftfahrtchef die nationalen Flugsicherheitsbehörden im Ernstfall anweisen können, welche Lufträume geschlossen werden und welche offen bleiben müssen.

"Beihilfen können gerechtfertig sein"

Als kurzfristige Maßnahmen schlug Kallas im Notfall eine befristete Aufhebung von Nachtflugverboten vor, um festsitzende Passagiere schnell nach Hause holen zu können. Zudem sollten Fluggesellschaften mit akuten Bargeldproblemen die Abgaben erlassen werden, die sie für die Flugkontrolle zahlen. Auch eine flexiblere Nutzung der Slots, also der den Airlines zugewiesenen Zeitfenster für Starts und Landungen, könne im Krisenfall rasch ermöglicht werden.

In Hinblick auf mögliche Staatshilfen für Airlines in Schwierigkeiten stellte Kallas ein beschleunigtes Genehmigungsverfahren in Aussicht. Die "außergewöhnlichen Umstände können Beihilfen für erlittene Ausfälle rechtfertigen". Diese dürften jedoch den Wettbewerb nicht verzerren und müssten die EU-Regeln einhalten.

Sondersitzung am Dienstag

Die Schließung des Luftraums über Europa hatte vor anderthalb Wochen zum Ausfall von mehr als 100.000 Flügen geführt, zehn Millionen Passagiere waren rund um den Globus gestrandet. Um die Lehren aus der Krise zu ziehen und politische Schubkraft für seine Reformpläne zu bekommen, bestellte Kallas die EU-Verkehrsminister für den 4. Mai nach Brüssel ein.

DAPD / dapd

Wissenscommunity

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(