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Schiedsrichterchef Fandel: Bibiana Steinhaus ist nicht gut genug für die Bundesliga

Die Fans wollen sie als Schiedsrichterin in der Bundesliga pfeifen sehen, für DFB-Schiedsrichterchef Herbert Fandel gehört Bibiana Steinhaus nicht zu den besten Unparteiischen der 2. Liga.

Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus wird in der Bundesliga nur als Vierte Offizielle eingesetzt.

Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus wird in der Bundesliga nur als Vierte Offizielle eingesetzt.

DFB-Schiedsrichterchef Herbert Fandel hat sich gegen Kritik an der Nicht-Berücksichtigung der Unparteiischen Bibiana Steinhaus für die Bundesliga gewehrt. "Bislang zählte Bibiana Steinhaus am Ende der Saison nicht zu den besten Unparteiischen der 2. Liga, so dass ein Aufstieg bislang nicht gerechtfertigt war", sagte der Vorsitzende der Schiedsrichter-Kommission beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) der "Bild".

Er könne "überhaupt nicht nachvollziehen, wie man zu der Annahme kommt, dass wir in der Schiedsrichterkommission einen Aufstieg von Bibiana Steinhaus in die Bundesliga blockieren".

Fans fordern Aufstieg von Steinhaus

Seit 2007 wird die 35 Jahre alte Polizistin als Schiedsrichterin in der zweiten Liga eingesetzt, im Oberhaus bisher nur als Vierte Offizielle. Zuletzt war sie am Wochenende beim Spiel zwischen Borussia Mönchengladbach und dem FC Bayern München (0:0) im Einsatz. Dabei sorgte sie für Aufmerksamkeit, als sie den aufgebrachten Bayern-Trainer Pep Guardiola souverän abschüttelte.

Einige Fans sehen in der Nicht-Berücksichtigung der einzigen Schiedsrichterin im Profifußball eine Benachteiligung und fordern ihren Aufstieg. Sie selbst hat dies bisher nicht öffentlich verlangt.

tob/DPA / DPA
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