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Formel 1 Schweigeminute für verstorbene Testpilotin


Der verstorbenen Testpilotin Maria de Villota soll vor dem Start zum Großen von Japan mit einer Schweigeminute gedacht werden. Die Spanierin war mit 33 Jahren in einem Hotelzimmer gestorben.

Die Formel 1 wird vor der traditionellen Fahrerparade an diesem Sonntag in Suzuka eine Schweigeminute für die verstorbene Testpilotin María de Villota abhalten. Das kündigte die Fahrervereinigung GPDA, der auch Weltmeister Sebastian Vettel als einer der Direktoren angehört, am Samstag nach der Qualifikation zum Großen Preis von Japan an.

"Wir vermissen María, und sie wird uns allen ewig in Erinnerung bleiben", hieß es in einer Mitteilung der GPDA. Die Siegerehrung zum Rennen werde zudem der Spanierin gewidmet, die am Freitag in Sevilla mit 33 Jahren tot in einem Hotelzimmer aufgefunden worden war.

Durch den Unfall verlor sie ein Auge

María de Villota hatte durch einen schweren Testunfall im Juli vergangenen Jahres traurige Berühmtheit erlangt. Auf einem Flugfeld in England war sie mit ihrem Marussia-Rennwagen in die Ladefläche eines Teamtransporters gekracht. Sie hatte sich schwere Kopf- und Gesichtsverletzungen zugezogen, ihr rechtes Auge konnten die Ärzte nicht mehr retten.

Ihr Tod soll natürliche Ursachen gehabt haben, allerdings auch im Zusammenhang mit dem Unfall stehen. Laut ärztlicher Angaben soll er eine Folge der neurologischen Verletzungen gewesen sein, die sie sich damals zugezogen habe, berichtete die Familie in einer Mitteilung am Samstag. María de Villota soll im allerengsten Kreis in Madrid beigesetzt werden.

tis/DPA DPA

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