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Formel 1: Vettel verteilt Körbe an Ferrari und Mercedes

Anbaggern zwecklos! Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel hat sich ganz klar zu seinem Arbeitgeber Red Bull bekannt. Ferrari und Mercedes seien zwar große Marken, "aber ob man irgendwann dort fährt, hängt von vielen Faktoren ab. Mythos allein reicht nicht", sagte Vettel.

Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel will seinem Red-Bull-Team weiter treu bleiben und schiebt Gedanken an einen Wechsel zu Ferrari oder Mercedes derzeit noch weit von sich. "Beide Marken sind Geschichte, Gegenwart und ziemlich sicher auch die Zukunft der Formel 1. Jeder Rennfahrer träumt insgeheim von Ferrari oder Mercedes", schrieb Vettel in einer Kolumne in der Bild-Zeitung: "Ob man aber irgendwann dort fährt, hängt von vielen Faktoren ab. Da muss dann alles zusammenpassen, Mythos alleine reicht nicht. Aber das ist noch weit, weit weg."

Sein nächstes Ziel ist erst einmal die Saison 2011 mit Red Bull. "Als nächstes will ich mit Red Bull den Titel verteidigen. Wir haben etwas, was in der Formel 1 ganz entscheidend ist für Erfolg: Die richtigen Leute am richtigen Fleck", sagte Vettel, der am Freitag fünf Tage nach seinem WM-Triumph in Abu Dhabi schon wieder für Reifentests im Auto saß.

Am Mittwoch habe ihn in Abu Dhabi bei einem Werbetermin ein kleiner Junge, der ein Autogramm wollte, an seine eigene Kindheit und seine erste Begegnung mit Michael Schumacher erinnert. "Wie es halt so ist, wenn man sein großes Vorbild trifft: Ich hab’ gestottert, wusste nicht, was ich sagen sollte. Kurz: Ich hab’ kein Wort rausgebracht", verriet Vettel: "Immerhin hatte ich danach ein Bild von mir und ihm. Es bekam einen Ehrenplatz an der Wand in meinem Kinderzimmer."

Inzwischen ist der Rekordweltmeister für Vettel nicht nur ein Konkurrent auf der Strecke, sondern auch ein guter Freund, vor dessen Leistungen er höchsten Respekt hat. "Mir ist egal, was einige Leute über Michael sagen. Denn, eins steht fest: Michael hat in seiner Karriere, besonders bei Ferrari, etwas Außergewöhnliches gemacht. Er hat ein ganzes Team um sich herum aufgebaut, hat geschaut, dass jedes Rädchen perfekt ineinander greift. Er hat die Leute angesteckt mit seiner Passion und Leidenschaft. Das ist für mich dieser eine Schritt extra, das ganz Besondere", sagte Vettel.

Sich selbst mit Schumacher zu vergleichen, kommt für den jüngsten Weltmeister aller Zeiten nicht in Frage. "Ich weiß jetzt, wie schwer und anstrengend es ist, einen Titel zu gewinnen. Michael hat das siebenmal geschafft", meinte der 23-Jährige: "Aber an seine vielen Rekorde denke ich nicht. Ich fahre nicht Formel 1, um Michaels Bestmarken zu knacken. Ich vergleiche meine Karriere und mein Leben auch nicht gerne mit seinem. Er ist einfach eine Legende. Und ich bin noch am Anfang."

Am 27. November in Düsseldorf geht Vettel dann gemeinsam mit Schumacher wieder auf Trophäenjagd. Beim Race of Champions wollen sie zum vierten Mal in Folge den Nationen-Cup gewinnen.

kbe/SID

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Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.