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Immola: Schumacher kommt nicht in Schwung

Viel vorgenommen hatte sich Formel1-Pilot Michael Schumacher für den Grand Prix auf seiner "Heimstrecke in Immola. Doch bislang fährt er der Spitze noch hinterher.

Michael Schumacher ist auch vor dem Europa-Debüt der Formel 1 noch nicht richtig in Schwung gekommen. Zum Auftakt des Ferrari-Heim-Grand-Prix blieb der siebenmalige Weltmeister im Freitagstraining nicht nur 1,541 Sekunden hinter dem Schnellsten Pedro de la Rosa zurück, auch WM-Spitzenreiter Fernando Alonso ließ den Deutschen hinter sich. "Wir sind ganz gut sortiert", sagte Schumacher in Imola dennoch entspannt und zufrieden. Der 36-Jährige hofft weiter auf die Wende im Titelkampf: "Es geht ziemlich eng zu."

Vor gähnend leeren Tribünen im "Autodromo Enzo e Dino Ferrari" spulte Schumacher ungewöhnlich viele Runden ab. "Wir sind in Bahrain nicht so viele Kilometer gefahren", begründete er sein Mammutprogramm. "Wir haben ein gutes Auto und ein gutes Paket." Schumacher, der bislang sechs Mal den Großen Preis von San Marino gewonnen hat und vier Mal Zweiter wurde, schloss den ersten Durchgang als Vierter, den zweiten sogar nur als Sechster ab. "Ferrari ist Favorit", schätzte der spanische Renault-Pilot Alonso den 36 Jahre alten Kerpener trotzdem stark ein.

Guter Auftakt für Mercedes

Ganz vorne landete jeweils de la Rosa, der mit 1:20,484 die Tagesbestzeit aufstellte. Der Spanier kam als Testfahrer im dritten McLaren-Mercedes jedoch nur am Freitag zum Einsatz. Aber auch Stammpilot Kimi Raikkönen (Finnland/Dritter) und Alexander Wurz, der in Italien an Stelle von de la Rosa den weiterhin verletzten Juan Pablo Montoya (Kolumbien) vertrittt, überzeugten. "Ein guter Auftakt, aber kein Grund, davon auf den Sonntag zu schließen", meinte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug.

Das BMW-Williams-Duo Nick Heidfeld und Mark Webber (Australien) landete im Mittelfeld. Der Mönchengladbacher (8. und 14.) war mit einem neuen Motor unterwegs und wegen einer Nackenzerrung leicht gehandicapt. Ralf Schumacher (Kerpen/19. und 15.) blieb hinter den eigenen Erwartungen zurück. Der Toyota-Pilot, der seit seinem ersten Grand-Prix-Sieg auf dem 4,933 km langen Kurs 2001 hier immer in die Punkte fuhr, träumt dennoch von seinem ersten Podiumsplatz mit dem neuen Team.

Vor dem vierten Saison-Grand-Prix am Sonntag (Start: 14.00 Uhr/RTL und Premiere) liegt der zweimalige Sieger Alonso in der Fahrer-WM mit 26 Punkten klar an der Spitze vor dem Italiener Jarno Trulli (Toyota/16) und seinem Renault-Teamkollegen Giancarlo Fisichella (Italien/10). Michael Schumacher (2) ist abgeschlagen 14. und muss unbedingt Boden gutmachen, um im Titelrennen nicht aussichtslos zurückzufallen.

Ralf Schumacher im Schatten Trullis

Der letztjährige Williams-BMW-Pilot Ralf Schumacher sieht sich derweil dank des rasanten Aufschwungs bei Toyota voll bestätigt. "Ich war von vorn herein der Meinung, dass unser Auto konkurrenzfähig ist. Ich habe aber nicht damit gerechnet, dass wir schon so früh aufs Podest fahren", sagte er. "Der Aufstieg ging extrem schnell." Für Schumacher läuft somit alles wunschgemäß - bis auf eine Tatsache: Teamkollege Trulli stellte ihn bislang mit zwei zweiten Plätzen in den Schatten. Sein aktueller "Nr. 2-Status" beunruhigt ihn noch nicht. "Ich kann damit leben", versicherte er.

Der unerwartet schnelle sportliche Höhenflug ist für Ralf Schumacher nicht nur wegen der eigenen Erfolge (Fünfter in Malaysia; Vierter in Bahrain) eine große Genugtuung. Nach und nach verstummen auch all die Lästermäuler, die dem sechsmaligen Grand-Prix-Sieger bei seinem Wechsel in erster Linie finanzielle Interessen unterstellten. Angeblich soll er bei Toyota 17 Millionen Dollar jährlich erhalten. Der 29-Jährige ist überzeugt, sportlich die richtige Wahl getroffen zu haben und in den nächsten Jahren realistische WM-Chancen zu haben.

Elmar Dreher/DPA / DPA

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Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.