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Schumacher-Chronik: Ein Jahr voller Hoffen und Bangen

Michael Schumacher kämpft sich seit einem Jahr zurück ins Leben. Ein Überblick über zwölf Monate voller Unsicherheit, Trauer - und Hoffnung.

Michael Schumacher, seine Familie und seine Fans erlebten ein Jahr voller Hoffnung und Unsicherheit

Michael Schumacher, seine Familie und seine Fans erlebten ein Jahr voller Hoffnung und Unsicherheit

Tagelange Lebensgefahr, monatelanges Koma, Prognosen machen auch nach rund einem Jahr noch keinen Sinn. Der schwere Unfall von Michael Schumacher am 29. Dezember 2013 beim Skifahren in Frankreich hat das Leben des Formel-1-Rekordweltmeisters dramatisch verändert. Der sterndokumentiert die Ereignisse vom Unglückstag an:

23. November: Seriöser Ausblick nicht möglich

Kehm sagt in einem TV-Interview, dass Schumacher Fortschritte mache, die der Schwere der Verletzung angemessen seien. Einen seriösen Ausblick über Schumachers Genesungsprozess könne sie aber nicht geben: "Das ist einfach nicht möglich in dieser Situation."

13. November: Jahrestag von Schumis erstem WM-Titel

Der 20. Jahrestag von Schumachers erstem WM-Titel. Er wird mit dem Millennium-Bambi ausgezeichnet. Den Preis nehmen Managerin Kehm und Schumachers langjähriger Wegbegleiter Ross Brawn entgegen. Die bewegende Laudatio hält Sebastian Vettel.

9. September: Schumi kommt nach Hause

Die Rehabilitation von Michael Schumacher wird von zu Hause aus fortgesetzt. Schumacher habe "in den vergangenen Wochen und Monaten der Schwere seiner Verletzung entsprechend Fortschritte gemacht, aber es liegt weiterhin ein langer und harter Weg vor ihm", heißt es in der Mitteilung von Schumachers Managerin Sabine Kehm. "Beim gesamten Team des CHUV Lausanne möchten wir uns für die intensive und kompetente Arbeit herzlich bedanken."

6. August: Dieb wird tot aufgefunden

Der mutmaßliche Dieb der Schumacher-Akte - ein hochrangiger Mitarbeiter der Schweizerischen Rettungsflugwacht - wird einen Tag nach seiner Festnahme tot in seiner Zelle in Zürich aufgefunden.

23. Juni: Krankenakte gestohlen

Die Krankenakte von Michael Schumacher wird gestohlen. "Seit einigen Tagen werden einigen Medienvertretern gestohlene Dokumente/Daten zum Kauf angeboten, von denen der Anbieter behauptet, es handele sich um die Krankenakte von Michael Schumacher", teilt das Management mit.

16. Juni: Schumi wird verlegt

Das Management teilt mit, dass Schumacher sich nicht mehr im Koma befindet. Er wird vom CHU Grenoble in eine Reha-Klinik in Lausanne verlegt. "Michael hat das CHU Grenoble verlassen, um seine lange Phase der Rehabilitation fortzusetzen. Er ist nicht mehr im Koma", heißt es in dem Statement zu seinem Zustand.

4. April: "Momente des Bewusstseins"

Michael Schumacher "zeigt Momente des Bewusstseins und des Erwachens". Das teilt Sabine Kehm mit. Kehm: "Michael macht Fortschritte auf seinem Weg", schrieb Kehm. "Wir stehen ihm bei seinem langen und schweren Kampf zur Seite, gemeinsam mit dem Team des Krankenhauses in Grenoble, und wir bleiben zuversichtlich."

17. Februar: Kein Fremdverschulden

Die Staatsanwaltschaft teilt nach Abschluss der Ermittlungen mit, dass es keine Hinweise auf ein Fremdverschulden gibt und kein strafbares Verhalten vorliegt.

Schumachers Managerin Sabin Kehm

Schumachers Managerin Sabin Kehm

13. Februar - "Nicht jeder Tag verläuft wie der andere"

Managerin Sabine Kehm weist erneut darauf hin, dass die Aufwachphase von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher einige Zeit in Anspruch nehmen kann. Nachdem die "Bild" über eine angebliche Lungenentzündung bei dem 45-Jährigen berichtet, erklärt Kehm zudem: "Wie meist in solchen Fällen verläuft nicht jeder Tag wie der andere." Eine Bestätigung für die Erkrankung, die sich Schumacher dem Bericht zufolge in der vergangenen Woche zugezogen haben soll, gibt sie nicht. "Wie bereits von Anfang an versichert, werden wir entscheidende Neuigkeiten im Gesundheitszustand Michaels weiterhin bekanntgeben. Wir sind uns dabei bewusst, dass die Aufwachphase lange dauern kann."

30. Januar - Schumi wird langsam aus dem Koma geholt

Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher wird aus dem künstlichen Koma geholt. Das bestätigt seine Managerin Sabine Kehm in einem schriftlichen Statement. "Michaels Narkosemittel werden seit kurzem reduziert, um ihn in einen Aufwachprozess zu überführen, der sehr lange dauern kann", schreibt sie.

"Es war ursprünglich die klare Absprache zwischen allen Beteiligten, diese Information zum Schutz der Familie erst zu kommunizieren, wenn sich dieser Prozess konsolidiert hat", stellt Kehm in dem dreisprachigen Statement klar und betont: "Über Zwischenschritte werden wir keine Auskunft geben."

17. Januar - Schumi-Zustand bleibt "stabil"

Nach seinem schweren Skiunfall ist der Gesundheitszustand von Michael Schumacher weiterhin "stabil". Das teilt seine Managerin Sabine Kehm mit. Damit meldet sie sich erstmals nach rund zehn Tagen wieder zum Zustand des siebenmaligen Formel-1-Weltmeisters. In ihrer Erklärung spricht Kehm diesmal nicht mehr davon, dass Schumacher in Lebensgefahr schwebe. "Michaels Zustand wird weiterhin als stabil angesehen", erklärt Kehm. Sie hebt zudem hervor, "dass Michaels Familie sehr zufrieden ist mit der Arbeit des behandelnden Ärzteteams und dass sie ihnen absolut vertraut".

7. Januar - Appell von Corinna an die Medien

Corinna Schumacher wendet sich mit einem eindringlichen Appell an die Medien. Die Frau des schwer verletzten Formel-1-Rekordweltmeisters Michael Schumacher mahnt in unmissverständlicher Klarheit an, die Ärzte und ihre Familie in Ruhe zu lassen. "Es ist mir wichtig, dass Sie die Ärzte und das Krankenhaus entlasten, damit diese in Ruhe arbeiten können - vertrauen Sie bitte deren Statements und verlassen Sie die Klinik. Bitte lassen Sie auch unsere Familie in Ruhe", heißt es in der Mitteilung.

6. Januar - "Zustand bleibt kritisch, aber stabil"

Der Zustand von Michael Schumacher bleibt auch mehr als eine Woche nach seinem schweren Skiunfall kritisch. In einer Presseerklärung, die seine Managerin Sabine Kehm verbreitet, heißt es, dass der Zustand des Formel-1-Rekordweltmeisters "als stabil angesehen und kontinuierlich beaufsichtigt" werde. "Das zuständige Ärzteteam unterstreicht jedoch, dass sie nicht aufhören werden, die Situation von Michael als kritisch zu betrachten."

4. Januar - Familie übergibt Helm-Kamera

Sabine Kehm: "Michaels Zustand ist unverändert kritisch, wenn auch stabil. Wir betonen ausdrücklich, dass jegliche Information über seinen Gesundheitszustand, die nicht von den behandelnden Ärzten oder seinem Management stammt, nicht valide und reine Spekulation ist. - Die Familie bangt ausschließlich um Michaels Gesundheit - Die Familie hat den Untersuchungsbehörden Michaels Helmkamera übergeben, allerdings freiwillig im Rahmen der Untersuchungen. Dass dies gegen den Willen der Familie geschehen ist, ist unwahr. - Bitte achten Sie die Privatsphäre der Familie! - Nach Absprache mit den behandelnden Ärzten ist mit einer weiteren Pressekonferenz vor Montag nicht zu rechnen".

3. Januar - Schumachers 45. Geburtstag

Die Familie des schwer verunglückten Formel-1-Rekordweltmeisters Michael Schumacher bedankt sich bei den Ferrari-Fans, die persönlich ihre besten Wünsche zum 45. Geburtstag des Sportlers überbracht haben. Die "unglaubliche Anteilnahme (...) hat uns schlichtweg überwältigt und zu Tränen gerührt", erklärt die Familie am Freitag auf der offiziellen Webseite des im Koma liegenden Schumacher. "Wir sind zutiefst dankbar, auch für die übrigen Glückwünsche, die uns erreichen", heißt es weiter.

1. Januar 2014 - Schumachers Zustand kritisch, aber stabil

Der lebensgefährlich verletzte Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher befindet sich unverändert in einem kritischen, aber stabilen Zustand. Dies bestätigt Managerin Sabine Kehm in Grenoble. Der 44-Jährige wird während der Nacht ständig überwacht. "Unverändert ist die Situation kritisch, aber es ist immerhin momentan stabil", sagt Kehm. "Das ist im Moment eine gute Nachricht. Es gibt keine signifikanten Veränderungen zu gestern. Ich würde mich hüten, eine Prognose abzugeben. Wir müssen von Tag zu Tag denken."

31. Dezember. - Kehm: Schumachers Familie geschockt

Die Familie des schwer verunglückten Michael Schumacher steht unter Schock. "Der Familie geht es natürlich nicht sehr gut", sagt Managerin Sabine Kehm Reportern in Grenoble. "Sie sind geschockt." Sowohl Gattin Corinna als auch die beiden Kinder sind seit Sonntag ebenfalls in dem ehemaligen Olympia-Ort, wo der Formel-1-Rekordweltmeister auf der Intensivstation des Universitätskrankenhauses um sein Leben kämpft.

30. Dezember - Dank für die Anteilnahme

Michael Schumachers Familie bedankt sich für die große Anteilnahme nach dem schweren Skiunfall des Formel-1-Rekordweltmeisters. "Wir möchten die Medien zudem bitten, unsere Privatsphäre und die unserer Freunde zu respektieren und bedanken uns für ihre Unterstützung", heißt es in einer Mitteilung, die Managerin Sabine Kehm im Namen der Familie verbreitetet.

Dank richtet die Familie auch an die Ärzte, die Schumachers schwere Kopfverletzungen in Grenoble behandeln. "Wir wissen, dass sie alles Mögliche tun, um Michael zu helfen."

29. Dezember 2013 - Erster Kommentar zum Schumi-Unfall

Michael Schumachers Managerin bestätigt, dass der Formel-1-Rekordweltmeister bei einem Skiunfall auf den Kopf gestürzt ist. Details zum gesundheitlichen Zustand des Kerpeners, der am 3. Januar 45 Jahre alt wird, macht Sabine Kehm nicht. Schumacher sei ins Krankenhaus gebracht worden und werde dort medizinisch professionell versorgt. "Wir bitten um Verständnis, dass wir über seinen Gesundheitszustand keine fortlaufenden Informationen abgeben können", sagt Kehm der Nachrichtenagentur DPA.

feh/DPA / DPA

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(