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Pressestimmen: "Die Schlacht ist wieder offen"

Die Italiener feiern ihren Ferrari-Helden nach dem Triumph von Hockenheim mit goldener Zuversicht, Alonso bleibt dabei ein wenig Häme nicht erspart. stern.de hat für Sie die Pressestimmen zusammengefasst.

ITALIEN

"La Gazzetta dello Sport"

: "Schumi ist da. Ferrari wunderbar: Zwei Ferrari vorne, Alonso in der Krise. Jetzt sind es nur noch elf Punkte. Schumi, was für ein Triumph. Jetzt spielt er wieder mit. Von Berlin nach Hockenheim: Drei Wochen nach dem azurblauen Wunder lässt das rote Wunder die italienische Hymne wieder unter deutschem Himmel erklingen."

"Corriere della Sera"

: "Ferrari holt auf und träumt vom roten Weltmeistertitel - Ferrari beherrscht den großen Preis von Deutschland, macht den Gegnern Angst, vor allem Alonso, der plötzlich sein Lächeln verloren hat. Schumi ist da, direkt hinter seinem Rücken, der Abstand ist auf elf Punkte zusammengeschrumpft. Die Weltmeisterschaft wird jetzt unter zwei Teams ausgemacht und das besorgtere scheint Renault zu sein. Wer weiß ob wir nach dem azurblauen Weltmeistertitel des Fußballs jetzt auch den roten, Marke Ferrari, nach Hause holen. Aber diese Franzosen hier sind sicher eleganter als Zidane."

"La Repubblica"

: "Ferrari-Show in Deutschland - Schumi ist nur noch einen Schritt von Alonso entfernt. Schumacher ist zurück. Und mit ihm ist auch Ferrari zurück. Jetzt schienen sie wieder die zu sein, die sie vor zwei Jahren waren, als sie immer gewannen und wir alle gemeckert haben, die Formel 1 sei ganz langweilig geworden."

"La Stampa"

: "Schumis totale Dominanz."

"La Nuova Sardegna"

: "Das Spiel ist wieder offen."

"La Gazzetta di Parma"

: "Schumi dominiert, die WM ist wieder offen."

"L'Eco di Bergamo"

: "Schumis Spazierfahrt mit WM-Panorama."

"La Gazzetta di Modena"

: "Doppelsieg für Ferrari, jetzt zittert Alonso."

FRANKREICH:

"Le Parisien"

: "Dritter Sieg in Folge für Michael Schumacher und zweites Double bei drei Rennen für Ferrari. Der Kampf um die Weltmeisterschaft ist wieder angekurbelt. Und Renault muss sich Sorgen machen."

"L'Equipe"

: "Benachteiligt durch fehlende Haftung, waren Alonso und Fisichella niemals in der Lage gegen Ferrari kämpfen zu können. Das gesamte Renault Team hat sich als unfähig gegenüber Ferrari herausgestellt. Teils wegen der Michelin-Reifen, die der R 26 zu sehr beanspruchte und die am Ende abgefahren waren."

"Le Figaro"

: "Das Doppel Schumacher-Massa vor Raikkönen in Deutschland hat es der Scuderia ermöglicht, wieder auf den Fersen eines französischen Rennstalls zu sein, der in Hockenheim total daneben war."

SPANIEN:

"El País"

: "Michael Schumacher machte auf dem Siegerpodest in Hockenheim Freudensprünge wie ein 18-jähriger Anfänger, der gerade sein erstes Rennen gewonnen hat."

"El Mundo"

: "Ein Monolog des Michael Schumacher - Der Deutsche fuhr auf dem Hockenheimring quasi allein. Er hatte keinen Gegner."

"El Periódico de Catalunya"

: "Akute Gefahr! Alonso muss um seine Titelverteidigung bangen. Er spürt den Atem von Michael Schumacher bereits im Nacken."

"Marca"

: "Fahr schneller Alonso, sonst holt Schumacher dich ein!"

GROSSBRITANNIEN:

"The Sun"

: "Jetzt ist die Schlacht ganz sicher wieder offen. Schumacher hat mit seinem Sieges-Hattrick unglaubliche 14 Punkte auf seinen Renault-Rivalen gutgemacht. Der älteste Fahrer im Feld zeigte mit einer fehlerfreien Vorstellung, dass er von seinen Kräften nichts eingebüßt hat als er den 89. Sieg seiner einzigartigen Karriere feierte."

"The Guardian"

: "Schumacher hat im Titelrennen einen Gang höher geschaltet, während der Weltmeister schwankt. Um das Wochenende für Ferrari perfekt zu machen, drang durch, dass Räikönnen in Monza Anfang September nahezu sicher als Schumachers Teamkollege für die 2007er-Saison bestätigt werden soll. Auch wenn die Offiziellen es nicht bestätigen wollen, scheint es sicher, dass Schumacher mindestens noch ein Jahr für das in Maranello sitzende Team fahren wird."

"Daily Mirror"

: "Schumacher ist auf dem besten Wege, den Titel zu gewinnen und die Formel 1 dann zu verlassen. Viele im Fahrerlager glauben, dass der alte Meister nun nicht mehr nur ein Titelanwärter ist, sondern der Favorit."

"The Times"

: "Schumacher hat Alonso einen neuen Schlag verpasst. Er fuhr ungefährdet zu seinem dritten Sieg hintereinander und unterstrich damit eindrucksvoll, dass die Vorherrschaft von Renault vorbei und das Titelrennen wieder offen ist."

"Daily Telegraph"

: "Michael Schumacher hat bei seinem 70. Sieg für Ferrari den Vorschlaghammer ausgepackt. Den Rückstand auf Alonso hat er mit drei Erfolgen in drei Rennen von 25 auf 11 Punkte reduziert."

DPA / DPA

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