VG-Wort Pixel

1. Bundesliga Dortmund patzt gegen Hertha BSC


Kein Götze, kein Glanz, kein Spielfluss, keine Punkte – Borussia Dortmund verlor gegen Hertha BSC Berlin überraschend mit 1:2. Es war die erste Schlappe nach 18 Spielen ohne Niederlage im Signal Iduna Park.

Borussia Dortmund hat die Generalprobe für den Auftritt in der Champions League gegen den FC Arsenal verpatzt. Der BVB zog gegen Aufsteiger Hertha BSC mit 1:2 den Kürzeren und kassierte die erste Heimniederlage im Signal Iduna Park nach 18 Spielen.

Vor 80.720 Zuschauern versetzten Raffael (50.) und Peter Niemeyer (81.) die Borussia in einen Schockzustand und sorgten für den verdienten Sieg der Berliner. Der Anschlusstreffer von Robert Lewandowski kam zu spät (88.)

Auch ohne den gesperrten Nationalspieler Mario Götze, der durch Jakub Blaszczykowski ersetzt wurde, übernahm der BVB von Beginn an die Regie. Doch die Vorteile beim Ballbesitz spiegelten sich zunächst nicht in einem Chancenplus wieder.

Hertha wird mutiger 

Wie schon in den vergangenen Wochen mangelte es an Kreativität und Tempo, um den von Trainer Markus Babbel glänzend eingestellten Gegner ernsthaft in Verlegenheit zu bringen. Eine ungewöhnlich hohe Fehlpassquote der Dortmunder ermunterte die Gäste zu einer forscheren Gangart. So verpasste der Berliner Mittelfeldspieler Tunay Torun (16.) die mögliche Führung, als er aus 15 Metern das Tor knapp verfehlte.

Erst nach einer dürftigen Anfangsphase gewann das Spiel des Meisters zumindest etwas an Profil. Der wachsende Druck bescherte Chancen durch Shinji Kagawa (18.) und Ilkay Gündogan (28.), der mit einem Freistoß aus 18 Metern an Hertha-Keeper Thomas Kraft scheiterte.

Gleichwohl war das Spiel des BVB von der Klasse vergangener Tage abermals weit entfernt: Bis auf einen missratenen Volleyschuss von Lewandowski (37.) und einen parierten Schuss von Kevin Großkreutz (41.) blieben klare Möglichkeiten bis zur Pause Mangelware.

Raffael trifft zur Führung 

Kurz nach Wiederanpfiff wurde der Revierclub für sein zu verhaltenes Spiel bestraft. Ein sehenswertes Solo von der Mittelfeldlinie schloss Raffael aus kurzer Distanz im zweiten Schussversuch mit dem Treffer zum 1:0 ab. Nur sechs Minuten später bot sich dem Brasilianer gar die Chance zum 2:0. Mit einem Volleyschuss aus kurzer Distanz traf er jedoch nur die Latte.

In einer hektischen Schlussphase drängte der BVB mit Macht auf den Ausgleich, blieb bei einem Schuss von Sven Bender (71.) an das Lattenkreuz jedoch glücklos. Aus kurzer Distanz besiegelte Niemeyer die erste Heimschlappe der Dortmunder seit dem 22. August 2010. Der Anschlusstreffer von Lewandowski kurz vor Schluss war zu wenig für den BVB.

sportal.de sportal

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker