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1. Bundesliga: Dortmund siegt in letzter Minute gegen Mainz

Die Dortmunder waren am letzten Spieltag noch die Deppen, als sie in den letzten Minuten das Spiel gegen Hannover aus der Hand gaben. In Mainz zeigte der BVB, dass auch er Last-Minute-Siegen kann. Wir sahen einen späten aber verdienten Sieg des Meisters.

Borussia Dortmund kann doch noch gewinnen. Dank eines Last-Minute-Treffers von Lukas Piszczek kam der deutsche Meister beim FSV Mainz 05 zu einem verdienten 2:1 (0:1)-Sieg und hat den Blick in der Tabelle wieder nach oben gerichtet. 

Vor 34.000 Fans in der ausverkauften Coface Arena hatte Nicolai Müller die Hausherren in der 33. Minute mit seinem ersten Bundesligator in Führung gebracht, Ivan Perisic (64.) glich aus. Piszczek wurde mit seinem ersten Treffer für Dortmund zum Matchwinner.

Götze sollte es richten

Mario Götze kehrte nach seiner Sperre ins Team zurück, dafür musste Jakub Blaszczykowski auf die Bank. Chris Löwe ersetzte Marcel Schmelzer auf der Linksverteidigerposition. Bei Mainz 05 spielte Nicolai Müller für Zoltan Stieber, Julian Baumgartlinger ersetzte Sami Allagui, Eric Maxim Choupo-Moting rückte in die Spitze. Für Bo Svensson spielte Malik Fathi.

Nach zehn Minuten gab es den ersten Aufreger. Einen Kopfball von Robert Lewandowski nach Flanke von Mario Götze konnte Heinz Müller so gerade noch über die Latte lenken. Dortmund spielte zu Beginn druckvoll, schlug eine Flanke nach der anderen in den Strafraum der Mainzer. Die Gastgeber versuchten durch schnelles Umschalten zu Konterchancen zu kommen, doch die nächste Möglichkeit hatte erneut der BVB, durch einen Drehschuss von Shinji Kagawa von der Strafraumgrenze, den Müller abwehren konnte (22.).

Piszcek mit dem Fehlpass

Lukasz Piszczek zeigte sich dann fahrlässig. Sein Pass an der Strafraumgrenze nach innen wurde zur Gefahr, Mats Hummel verlor im Zweikampf mit Nicolai Müller die Übersicht, der Mainzer ging zwar zu Boden, konnte den Ball allerdings im Liegen volley in den Winkel schlagen und so die überraschende Führung für Mainz markieren (33.). Dortmund zeigte sich nur kurz geschockt, Ilkay Gündogan zog aus 14 Metern ab, verpasste aber den linken Pfosten um 20 Zentimeter.

Die Chancenverwertung ist das große Problem der Borussia in dieser Saison, das zeigte auch Robert Lewandowski kurz vor der Pause, als er alleine auf Müller zulief, aber keinen Druck hinter seinen Schussversuch bekam, Müller parierte ohne Probleme (42.). Choupo-Moting musste noch vor der Pause aufgrund von muskulären Problemen passen, Anthony Ujah kam für den Stürmer (43.).

Dortmund weiter im Vorwärtsgang

Dortmund war auch zu Beginn der zweiten Hälfte das bessere Team, rannte auf das Tor von Heinz Müller an, konnte das Bollwerk der Mainzer aber weiterhin nicht in Gefahr bringen. Dortmund hatte durch Ivan Perisic (49.) und Kagawa (54.) weitere Halbchancen zu verzeichnen. Erst in der 63. Minute konnte auch Schwarz-Gelb jubeln.

Das erste Bundesligator von Ivan Perisic bedeutete den Ausgleich. Nach einer Flanke von rechts ließ Lewandowski den Ball mehr oder weniger freiwillig durchrutschen. Perisic vernaschte Nico Bungert, wurstelte sich durch und schoss aus 12 Metern unten links ein. Das Tor war hoch verdient, da sich Mainz kaum Torchancen erspielen konnte, die Gäste waren das Team, das in der Coface Arena den Ton angab.

Mainz erneut aus dem Nichts

Mainz hätte den Spielverlauf erneut auf den Kopf stellen können, doch nach einem grandiosen Zuspiel von Risse, legte sich der eingewechselte Andreas Ivanschitz den Ball zu weit vor (81.). Aber Ivanschitz bot sich eine weitere Chance, Risse spielte den Mainzer erneut frei, doch Weidenfeller konnte die Eins-gegen-Eins-Situation für sich entscheiden (83.).

Kurz vor dem Ende bot sich noch eine Möglichkeit für die Dortmunder. Einen Freistoß von der linken Seite konnte von Müller aus dem Sechzehner gefaustet werden. Der Ball landete bei Lukasz Piszczek. Der Pole zog aus 35 Metern einfach mal ab und das Spielgerät passierte Hummels, der geistesgegenwärtig den Tunnel machte und überraschte Heinz Müller, als es im langen Eck einschlug.

Der Sieg der Borussen war verdient, da die Gäste über die gesamte Dauer das spielbestimmende Team waren, auch die besseren Chancen hatten. Richtig gefährlich wurden die gut verteidigenden Mainzer nur kurz vor dem Ende durch Ivanschitz, der eine Überraschung aus der Hand gab. Letztlich wurde Pisczcek, nach seinem Fehler vor dem Gegentor und dem Last-Minute-Siegtreffer, vom Deppen zum Helden.

Michel Massing

sportal.de / sportal

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Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?