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1. Bundesliga Stale Solbakken bleibt Trainer des 1. FC Köln


Alles sah nach einem rheinischen Doppelschlag in Sachen Trainerentlassung aus, doch nachdem Leverkusen Robin Dutt rausgeschmissen hatte, hielt der 1. FC Köln überraschend an Stale Solbakken fest, auch wenn zwischendurch in den Medien seine Entlassung schon verkündet worden war.

Stale Solbakken bleibt vorerst Trainer des 1. FC Köln. Nach dem desaströsen Auftritt in Augsburg und dem Sturz auf Rang 16 trafen sich die Kölner Bosse zu Beratungen, an deren Ende überraschend der Verbleib des Norwegers verkündet wurde.

Am Vormittag hatte Bayer Leverkusen mit der Entlassung von Robin Dutt den heißen Sonntag eröffnet, wenig später verlor auch Friedhelm Funkel von Alemannia Aachen seinen Job. Auch Solbakken musste mit dem Schlimmsten rechnen, um einen lustigen Spruch war er trotz der prekären Lage nicht verlegen. Laut express.de scherzte er am Vormittag beim Verlassen seines Büros: "Ich werde neuer Trainer in Leverkusen."

Der Express berichtete auf seiner Internetseite mit einem Live-Ticker über die Geschehnisse am Geißbockheim und verkündete um 15:45 Uhr das Aus von Solbakken. Nachfolger sollte mit Frank Schaefer ein alter Bekannter werden, der schon in der letzten Saison als Interimscoach fungierte. Die Meldung deckte sich mit Informationen von Spiegel Online, wo ebenfalls von der Entlassung berichtet wurde.

Drastische Veränderungen in der Mannschaft angekündigt 

Die Kehrtwende folgte nur wenige Minuten später, als der überraschende Verbleib von Solbakken verkündet wurde. Werner Wolf, Verwaltungsratschef des FC, sagte, der Club sei "nach intensiven Gesprächen und entsprechender Analyse der Überzeugung, dass die sportliche Trendwende mit Stale Solbakken als Trainer möglich ist". Er habe das volle Vertrauen der Verantwortlichen.

FC-Geschäftsführer Claus Horstmann kündigte in einer Erklärung "drastische Veränderungen in der Mannschaft und in der Trainingsvorbereitung für das Spiel gegen Bremen" an. Das sei Solbakkens Aufgabe und sei so mit ihm besprochen.

Nach der 1:2-Niederlage am Samstag in Augsburg fanden am Sonntag intensive Gespräche zwischen Geschäftsführung und Cheftrainer, Spielern und weiteren Verantwortlichen statt. Die Profis wurden zum Rapport bestellt. Dabei ging es um eine umfassende und kritische Analyse der Ursachen für die schlechte Leistung der Mannschaft in den vergangenen zwei Spielen, aber auch um einen Maßnahmenplan in Vorbereitung auf die kommenden Aufgaben.

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