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2. Bundesliga St. Pauli gewinnt gegen Karlsruhe


Mit seinem ersten Tor für den FC St. Pauli hat Moritz Volz den Hamburgern einen 1:0-Sieg über den Karlsruher SC beschert. Das Tor des Außenverteidigers war ein traumhafter Dropkick aus über 20 Metern. Während St. Pauli ganz oben dran bleibt, konnte der KSC die Abstiegsplätze nicht verlassen. 

Ein Fußballfest war es nicht. Aber das war den Hamburger Fans egal, die einen Arbeitssieg ihres FC St. Pauli gegen den Tabellenvorletzten Karlsruher SC am Millerntor sahen. Es wäre auch den mitgereisten Badenern unter den 25.000 Zuschauern egal gewesen, wenn sie denn einen Punkt mit nach Hause genommen hätten.

Das lag in einem schwachen Zweitligaspiel durchaus im Rahmen des Möglichen, denn abgesehen vom Traumtor des Abends durch Moritz Volz, der von außerhalb des Strafraums KSC-Keeper Dirk Orlishausen mit einem tollen Dropkick überwand, boten beide Mannschaften auf dem schlechten Rasen ein unansehnliches, aber ausgeglichenes Bild.

Die Gäste hatten sogar durch Marco Terrazzino die erste Chance des Spiels, aber der Ex-Hoffenheimer vergab nach Zuspiel von Hakan Calhanoglu im Eins-gegen-Eins vor Benedikt Pliquett. Terrazzino war es auch, der nach der Pause die nächste gute Gästechance vergab, als er nach Pass von Delron Buckley am langen Pfosten scheiterte.

St. Pauli hatte vom Tor abgesehen auch nur zwei gute Möglichkeiten, nämlich vor dem Treffer, als Kevin Schindler den Ball nach Flanke von Florian Bruns über die Latte setzte und in der zweiten Halbzeit, als der eingewechselte Marius Ebbers Fabian Boll am langen Pfosten bedienen wollte, der aber einen Schritt zu spät kam, um einzunetzen.

Das war es dann auch im Wesentlichen, doch St. Pauli ist nach einem weiteren Sieg, ohne geglänzt zu haben, bis auf einen Punkt an Fortuna Düsseldorf und damit dem Relegationsplatz dran. Der Karlsruher SC liegt auch nur knapp hinter einem Relegationsplatz, aber auf der falschen Seite: Zwei Punkte fehlen der Mannschaft von Jörn Andersen, um Alemannia Aachen noch einzuholen und wenigstens in die Entscheidungsspiele gegen den Dritten der 3. Liga zu kommen.

Daniel Raecke

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