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ALLEINGANG: Eskalation in der FIFA

Präsident Blatter suspendierte Untersuchungsausschuss, der zur Prüfung der finanzen eingesetzt worden war. UEFA-Präsident Johansson findet das »völlig inakzeptabel«.

Die Auseinandersetzungen im Internationalen Fußball-Verband (FIFA) nehmen dramatische Formen an. Wie der Weltverband am Freitag mitteilte, hat FIFA-Präsident Joseph Blatter einen sechsköpfigen Untersuchungsausschuss suspendiert. Die Ad-hoc-Kommission war vor einem Monat gegen Blatters Willen vom Exekutivkomitee zur Prüfung der Finanzen eingesetzt worden. In einem Brief an den Ausschussvorsitzenden David Will (Schottland) gibt der 66 Jahre alte Blatter als Begründung für seine einmalige Aktion »eine Verletzung der Vertraulichkeitsbestimmungen« an. Die Maßnahme diene dazu, Schaden von der FIFA abzuwenden.

Dringlichkeitssitzung gefordert

In einer ersten Reaktion bezeichnete der Präsident der Europäischen Fußball-Union (UEFA), Lennart Johansson, den Schritt von Blatter als »völlig inakzeptabel« und forderte eine Dringlichkeitssitzung der Exekutive. Die nächste reguläre Sitzung des Führungsgremiums, in dem Blatter zuletzt mit 11:13 seine Mehrheit verloren hatte, ist für den 3. Mai vorgesehen.

Kritik an Umgang mit Dokumenten

»Zur Gewährleistung und zum Schutz der Interessen der FIFA sehe ich mich gezwungen, die Arbeit der internen Ad-hoc-Buchprüfungskommission bis zum Abschluss einer Untersuchung zu suspendieren, die sich auf eine Verletzung der Vertraulichkeitsbestimmungen für diesen Ausschuss bezieht sowie auf die Art und Weise, wie mit Dokumenten umgegangen wurde, welche die Mitglieder dieses Ausschusses ausgehändigt erhalten haben«, heißt es in dem Schreiben von Blatter an FIFA-Vizepräsident Will.

Erneute Kraftprobe

Mit der überraschenden Suspendierung sucht Blatter eine erneute Kraftprobe mit dem Exekutivkomitee. Ein Anhänger des FIFA-Präsidenten erklärte, dass sich das Kräfteverhältnis in dem Gremium mittlerweile zu Gunsten Blatters verändert haben könnte. Nur mit Mühe hatte der Schweizer das Vorhaben der Mehrheit des Führungsgremiums verhindern können, dass die Untersuchungskommission das gesamte, umstrittene Finanzgebaren des FIFA-Präsidenten untersuchen sollte. Die eingesetzte Ad-hoc-Kommission hatte bis Ende April die Aufgabe, die finanziellen Folgen aus dem Zusammenbruch des FIFA-Marketingpartners ISL und der Terroranschläge vom 11. September zu untersuchen.

Hat Blatter etwas zu verbergen?

Die Frage ist nun, ob der FIFA-Präsident aus eigener Machtvollkommenheit berechtigt ist, die Kommission zu suspendieren. Zudem verstärkt sich mit der Aktion der Eindruck, als habe Blatter etwas zu verbergen. Er teilte die vorläufige Auflösung des Gremiums den 204 Nationalverbänden und dem Exekutivkomitee mit.

Interner Machtkampf

Noch unklar war, in wieweit vermisste Akten in der FIFA-Zentrale in Zürich eine Rolle bei der Eskalation im Weltverband spielen. Nach einem Bericht der »Welt« (Freitagausgabe) hat FIFA-Generalsekretär Michael Zen-Ruffinen eine Reihe wichtiger Akten vermisst und intern angezeigt. Der Generalsekretär gilt seit geraumer Zeit als Gegenspieler zu Blatter, der bisher vor Konsequenzen gegen seinen hochrangigen Mitarbeiter zurück schreckte. Inzwischen hat ein FIFA- Sprecher erklärt, dass die Akten sich »an anderer Stelle« wieder gefunden hätten.

Gegenkandidat kommt aus Senegal

Wahrscheinlich wird die Kraftprobe in der FIFA-Spitze erst beim Kongress am 29. Mai in Seoul entschieden. Als Gegenkandidat zu dem vor vier Jahren ins Amt gewählten Blatter tritt Issa Hayatou (Senegal) an. Für den Vortag hat Blatter einen Außerordentlichen Kongress einberufen, auf dem die finanziellen Verhältnisse der FIFA diskutiert werden sollen. Blatter und Zen-Ruffinen treten am Sonntag und Montag gemeinsam in Frankfurt/Main auf. UEFA-Präsident Johansson hatte seine Anwesenheit als Vorsitzender des FIFA-WM-Komitees überraschend abgesagt. Die FIFA will zusammen mit dem deutschen Organisationskomitee für die Weltmeisterschaft 2006 die Austragungsorte für den übernächsten Weltcup benennen.

Wissenscommunity

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(