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Vertrag bis 2017 Schubert bleibt bei Gladbach und wird Cheftrainer


Am Ende konnte Max Eberls nicht anders. Der Sportdirektor von Borussia Mönchengladbach befördert André Schubert zum Cheftrainer. Der Coach hat mit seiner Siegesserie viele gute Argumente dafür geliefert.

André Schubert ist bei Borussia Mönchengladbach vom Interims- zum Cheftrainer befördert worden. Der 44-Jährige unterschrieb beim Fußball-Bundesligisten einen Vertrag bis Juni 2017. "André hat in den vergangenen acht Wochen einen sehr überzeugenden Job gemacht und mit der Mannschaft hervorragende Ergebnisse erzielt", sagte Gladbachs Sportdirektor Max Eberl. Schuberts Bilanz ist beeindruckend. Der Coach, der die Mannschaft der Borussia am 21. September nach dem Rücktritt von Lucien Favre übernahm, hat den Club seitdem vom letzten auf den sechsten Tabellenplatz geführt.

"Die Mannschaft ist in guten Händen"

Mit sechs Siegen in seinen ersten sechs Spielen stellte er den Bundesliga-Debütantenrekord von Willi Entenmann ein. Erst am vergangenen Wochenende musste er beim 0:0 gegen den FC Ingolstadt in seiner siebten Ligapartie den ersten Punktverlust hinnehmen. Und auch in der Champions League hatte die Mannschaft zuletzt überzeugt, auch wenn sie das Achtelfinale verpasst hat. Schubert war im Sommer eigentlich für die Gladbacher U23 verpflichtet worden, arbeitete aber nur rund zwei Monate mit dem Regionalligateam, bevor er zu den Profis wechselte.

Zuvor war er unter anderem Trainer beim FC St. Pauli und beim SC Paderborn. "Wir haben die letzten Tage für ausführliche Gespräche genutzt. Wir wissen, dass unsere Mannschaft bei ihm in guten Händen ist und haben uns deshalb entschieden, ihm einen Vertrag als Cheftrainer zu geben", erklärte Eberl.

Spieler wollen ihren Coach behalten

Auch die Gladbacher Spieler sprachen sich in den vergangenen Wochen für einen Verbleib des Coaches aus. "Er macht einen Super-Job, er soll bleiben", sagte Innenverteidiger Alvaro Dominguez zuletzt. Torwart Yann Sommer urteilte: "Zwischenmenschlich stimmt es, der Verein sieht, dass wir guten Fußball spielen und glücklich sind." Auch Granit Xhaka, der von Schubert zum Kapitän ernannt wurde, hält viel von seinem Coach: "Ich glaube nicht, dass wir einen neuen Trainer brauchen, der wieder was anderes sehen will. André ist der passende Trainer für uns", sagte der Schweizer Mittelfeldspieler zuletzt der "Sport Bild".

kma dpa

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