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Elfmeter verwandelt: Krebskranker Fünfjähriger schießt Tor des Monats

Bradley ist fünf Jahre alt, Fan des AFC Sunderland - und wohl unheilbar an Krebs erkrankt. Nun durfte er für seinen Lieblingsverein zum Elfmeter antreten. Der Treffer wurde zum Tor des Monats gewählt.

Bradley Lowery

An dem Spieltag im Dezember war Bradley der heimliche Star des Abends

Im Dezember hatte der kleine Bradley Lowery den wohl größten Auftritt seines Lebens. Bradley, fünf Jahre alt, ist glühender Fan des englischen Fußballvereins AFC Sunderland. Doch bei Bradley wurde, als er gerade mal 19 Monate alt war, eine tödliche Krankheit diagnostiziert. Der Junge leidet an einem Neuroblastom, einer Krebserkrankung des Nervensystems. Er hat wohl nur noch wenige Monate zu leben.

Um Bradley eine Freude zu machen, hatte sein Verein den Fünfjährigen im Dezember zu einer Partie gegen einen prominenten Gegner eingeladen. Vor dem Spiel gegen den FC Chelsea war Bradley mit auf dem Feld. Und er durfte nicht nur die Spieler kennenlernen und das Maskottchen herzen: Er durfte sogar selbst aufs Tor schießen. Der Junge lief vom Elfmeterpunkt an, trat gegen den Ball - Ersatztorhüter Asmir Begovic sah den Schuss kommen, ließ sich in die falsche Ecke fallen - und Bradley hatte ins Tor getroffen. 


Fans kürten den Treffer zum Tor des Monats

Nicht weniger Herz als Verein und Torhüter haben nun die britischen Fußballfans gezeigt: Sie kürten den Treffer - gemeinsam mit Henrich Mchitarjans sensationellem Skorpion-Tor für Manchester United – zum Tor des Monats. Die Freude im Hause Lowery war riesig. "Mein Sohn ist gerade aufgewacht und hat erfahren, dass er Torschütze des Monats ist", schrieb seine Mutter auf Twitter. "Er ist überglücklich."


Schon zuvor hatte Bradleys Schicksal die Herzen vieler Menschen gerührt. Nachdem seine Geschichte im Dezember bekannt geworden war, erfuhr die Familie des Jungen viel Zuspruch. Mehr als 200.000 Weihnachtskarten aus aller Welt erreichten Bradley, zudem wurde eine Spendenaktion für ihn gestartet. 700.000 Pfund (mehr als 800.000 Euro) kamen dabei für eine Spezialbehandlung zusammen. Das Leben des kleinen Bradley kann seine Familie damit zwar vermutlich nicht retten, die Krankheit soll bereits im Endstadium sein. Doch die Behandlung - und wohl auch die Erinnerung an sein einzigartiges Tor - werden hoffentlich Bradleys Schmerzen lindern.


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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.