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Reaktionen auf den Abstiegskampf: "Ich spüre eine gewisse Leere, ein Scheiß-Gefühl!"

Stuttgart, Hannover und Berlin jubeln. Trauer in Freiburg und Paderborn - und ein Hoffnungsschimmer für den HSV. Der Abstiegskampf war eine Nervenschlacht. Das sagten Trainer und Spieler nach Abpfiff.

Am Boden zerstört: Paderborns Süleyman Koc liegt nach der 1:2-Niederlage gegen den VfB Stuttgart auf dem rasen. Sein Verein spielt nächste Saison wieder in der Zweiten Liga

Am Boden zerstört: Paderborns Süleyman Koc liegt nach der 1:2-Niederlage gegen den VfB Stuttgart auf dem rasen. Sein Verein spielt nächste Saison wieder in der Zweiten Liga

Was für ein Drama! Der #link;http://www.stern.de/sport/fussball/fussball-bundesliga-hsv-rettet-sich-in-die-relegation-freiburg-und-paderborn-steigen-ab-2196077.html;Abstiegskampf in der Fußball-Bundesliga# war an Spannung nicht zu überbieten - und am Ende traf es den SC Paderborn und den SC Freiburg. Der VfB Stuttgart rettete sich durch einen 2:1-Sieg bei den Ostwestfalen. Hannover 96 schickte die Breisgauer durch einen 2:1-Erfolg im direkten Abstiegs-Duell in die 2. Liga. Der Hamburger SV musste lange zittern. Durch das 2:0 gegen Schalke 04 wurde immerhin der erstmalige Abstieg vorerst verhindert. Als Tabellen-16. muss das Gründungsmitglied der Bundesliga aber wie im Vorjahr in die Relegation gegen den Zweitliga-Dritten.

Das sagten Spieler und Trainer nach dem Abpfiff:

Huub Stevens, Trainer VfB Stuttgart: "Die Fans haben uns die ganze Zeit super unterstützt. Es war eine sehr schwierige Zeit, aber es hat auch viel Spaß gemacht. Am Ende braucht man auch das Quäntchen Glück."

Christian Gentner, VfB Stuttgart:

"Das ist eine perverse Situation. Die einen feiern hier, die anderen müssen runter in die 2. Liga."

Martin Harnik, VfB Stuttgart:

"Die ganze Saison haben wir hinten gelegen, jetzt sind wir zu recht weiter in der Liga."

Moritz Stoppelkamp, SC Paderborn: "Der Abstieg war vermeidbar. Für die Komplimente, dass wir gut mitgehalten haben in der Bundesliga, können wir uns nichts kaufen. Am Ende sind wir Letzter und abgestiegen. Ich spüre eine gewisse Leere, ein Scheiß-Gefühl!"

André Breitenreiter, Trainer SC Paderborn:

"Die Spieler können erhobenen Hauptes nach Hause gehen, weil sie in dieser Saison Großartiges geleistet haben. Keiner hat für möglich gehalten, dass wir so lange die Chance haben, die Klasse zu halten."

Christian Streich, Trainer SC Freiburg: "Der Verein ist ein kleiner, aber ein großer in seinem Wesen. Wir werden das überstehen und wiederkommen."

"Der letzte Tick hat heute gefehlt. Das war schon ein bisschen das Spiegelbild einer total grotesken Saison, die ich so noch nie erlebt habe."

"Die Fassungslosigkeit und die Trauer kommen nie in diesem Moment. Das wird eine schlimme, schlimme Woche, weil du alles durchgehst."

Michael Frontzeck, Trainer Hannover 96:

"Es tut mir wirklich leid für Freiburg, denn den Abstieg haben sie nicht verdient."

Pal Dardai, Trainer Hertha BSC: "Ich bin erstmal sehr glücklich, dass wir es geschafft habe. Aber als Sportler und Trainer hasse ich es, zu verlieren."

Lewis Holtby, Hamburger SV:

"Wir sind noch am Leben."

Bruno Labbadia, Trainer Hamburger SV:

"Dass wir die Relegation geschafft haben, ist sensationell. Wir haben uns den Sieg verdient."

mod/DPA / DPA

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