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BUNDESLIGA: FC Bayern an der Tabellenspitze

Mit einem 2:1 in Nürnberg hat der FC Bayern München zumindest für einen Tag die alleinige Führung in der Fußball-Bundesliga übernommen.

Der FC Bayern München hat zumindest für einen Tag die alleinige Führung in der Fußball-Bundesliga übernommen. Der Rekordmeister setzte sich am 5. Spieltag mit 2:1 (1:1) beim 1. FC Nürnberg durch und weist nun 13 Punkte auf. Während sich Meister Borussia Dortmund (7) und der FC Schalke (9) 1:1 (0:0) trennten, hat der bisher gleichauf mit dem FC Bayern führende Aufsteiger VfL Bochum (10) am Sonntag im zweiten Spitzenspiel gegen Verfolger Hansa Rostock (9) die Chance, wieder zu den Bayern aufzuschließen. Dagegen leistete sich »Vize« Bayer 04 Leverkusen (5) beim 1:3 (1:1) gegen Hannover 96 die zweite Heimpleite und blieb in der unteren Tabellenhälfte hängen.

FC Bayern von Anfang an überlegen

Der FC Bayern dominierte im Frankenstadion eigentlich von Beginn an. Michael Ballacks Führungstreffer (12.) war logische Folge dieser Überlegenheit. Danach aber ließen sich die Gäste ein wenig einlullen und wurden bestraft. Nach Oliver Kahns Foulspiel an dem allerdings knapp im Abseits stehenden David Jarolim nutzte Sasa Ciric (36.) den Strafstoß zum 1000. Bundesliga-Tor für den »Club«. Nach Wiederanpfiff führt Ballack (52.) sein Team gleich wieder auf die Siegerstraße, von der sich die routinierte Mannschaft nicht mehr drängen ließ.

Das 120. Revier-Derby endet unentschieden

Im 120. Revier-Derby schenkten sich Dortmunder und Schalker vom Anpfiff weg nichts. Es dauerte aber 70 Minuten, ehe Victor Agali nach einem kapitalen Schnitzer von Christoph Metzelder die »Knappen« überraschend in Führung brachte. Keine 60 Sekunden später stellte Ewerthon (71.) aber per Kopf sofort den Gleichstand wieder her. Am Ende blieb es bei der leistungsgerechten Punkteteilung.

Leverkusen mit peinlicher Schlappe

Bayer 04 Leverkusen verpasste es, seine Aufholjagd in der Tabelle fortzusetzen. Im Gegenteil: Dem ersten Saisonsieg in Rostock (3:1) folgte das peinliche 1:3 gegen den bisher punktlosen Aufsteiger Hannover 96. Yildiray Bastürk (11.) brachte die Werks-Elf, bei der Stand-by-Profi Ulf Kirsten sein Saisondebüt gab, mit einem Fernschuss zwar in Führung, diese vergab aber in der Folge einige gute Chancen. Das rächte sich: Fredi Bobic (41.) egalisierte per Kopf und machte mit seinem zweiten Treffer (79.) den ersten Saisonsieg perfekt. Mohammadou Idrissou (83.) setzte dabei sogar noch einen drauf.

Hertha BSC stand nach dem Fehlstart in die Saison bereits gewaltig unter Druck. Die kritische Lage hat sich nach dem ebenso glücklichen wie wichtigen 1:0 (0:0)-Auswärtssieg bei Arminia Bielefeld leicht entspannt. Marcelinho (52.) beendete die Flaute im Berliner Angriff mit einem schönen Treffer per Volleyschuss von der Strafraumgrenze.

1860 nur remis gegen die »Wölfe«

1860 München hatte beim 2:2 (0:0) gegen den VfL Wolfsburg, der mit dem erstmals seit seinem Wechsel nach München zurückgekehrten Stefan Effenberg antrat, zunächst viel Glück, denn die »Wölfe« ließen eine Reihe guter Einschussmöglichkeiten aus. Roy Präger (41.) traf bei der besten nur den Pfosten. Kurz nach Wiederanpfiff brachte dann Michael Wiesinger (47.) das 1:0 für die »Löwen« an. Markus Schroth (64.) sorgte dann nach einem Konter für das 2:0, das Robson Ponte (77.) und Diego Klimowicz (86.) aber noch egalisieren konnten.

Nur in Überzahl konnten die Schwaben ausgleichen

Borussia Mönchengladbach benötigte beim 1:1 (0:0) gegen den VfB Stuttgart einen Freistoß, um durch Markus Münch (50.) den Vorsprung herauszuschießen. Kurz darauf sah dessen Mitspieler Max Eberl (53.) wegen einer Unsportlichkeit Rot. Gegen nur noch zehn Borussen kamen die Schwaben auf und es reichte für sie noch zum Ausgleich durch Kevin Kuranyi (71.).

Cottbus-Keeper wieder mit Eigentor

Der FC Energie Cottbus und der SV Werder Bremen lieferten sich beim 0:1 (0:0) über weite Strecken eine ausgeglichene Partie, in der Energie-Keeper Tomislav Piplica (51.) für den kuriosen Höhepunkt sorgte. Er lenkte eine Flanke von Krisztian Lisztes im Fallen ins eigene Netz. Es war schon das dritte Erstliga-Eigentor des Bosniers. Sein Team rutschte durch dieses Missgeschick tief in die Gefahrenzone ab. Der SV Werder rückte hingegen erst einmal auf Rang fünf vor.

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