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Bundesliga: HSV-Star droht Gefängnisstrafe

Soviel Dummheit muss eigentlich bestraft werden. HSV-Profi Khalid Boulahrouz fuhr ohne Führerschein Auto und dann auch noch über eine rote Ampel. Der Abwehrspieler muss sich jetzt vor Gericht verantworten.

Der Hamburger Bundesliga-Profi Khalid Boulahrouz muss sich wegen Autofahrens trotz Fahrverbots vor dem Amtsgericht der Hansestadt verantworten. Der 24-jährige HSV-Verteidiger und niederländische Nationalspieler war am Steuer seines Wagens erwischt worden, obwohl ihm wegen mehrerer Verkehrsverstöße bereits ein einmonatiges Fahrverbot auferlegt worden war, sagte Oberstaatsanwalt Rüdiger Bagger am Dienstag in Hamburg.

Kein Erlass des Haftbefehls

Boulahrouz soll im vergangenen Jahr während eines einmonatigen Fahrverbots erwischt worden sein, als er mit seinem Auto eine rote Ampel überfahren hat. Er hatte zuvor den Führerschein angeblich wegen mehrfacher Missachtung des Rotlichts entzogen bekommen. Der Termin für die Verhandlung gegen den HSV-Fußballer ist nach Angaben einer Gerichtssprecherin der 4. Mai. "Khalid hat die Sache seinem Anwalt übergeben", sagte Jörn Wolf, Pressesprecher des Hamburger SV. Die HSV-Verantwortlichen wollten sich in Ruhe mit Boulahrouz zusammensetzen und über das Thema sprechen.

Die Staatsanwaltschaft hatte Bagger zufolge gegen den HSV-Verteidiger einen Strafbefehl in Höhe von insgesamt 87.500 Euro Geldstrafe beantragt. Der Amtsrichter hatte diesen Strafbefehl jedoch nicht erlassen, sondern stattdessen eine Gerichtsverhandlung gegen den 24-Jährigen angesetzt.

DPA

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