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BUNDESLIGA: Münchner Stadiongipfel

Politiker, Architekten und die Präsidenten der beiden Münchner Fußballbundesligavereine sowie Architekten beraten heute über die nächsten Schritte für den Neubau einer Fußballarena.

Politiker, Architekten und die Präsidenten der beiden Münchner Fußballbundesligavereine treffen sich heute zu einem neuen Stadiongipfel. Münchens Oberbürgermeister Christian Ude (SPD), Bayerns Wissenschaftsminister Hans Zehetmair (CSU), die Präsidenten der Fußballvereine FC Bayern und TSV 1860, Franz Beckenbauer und Heinz Wildmoser sowie Architekten beraten über die nächsten Schritte für den Neubau einer Fußballarena.

Fünf mögliche Standorte

Bereits im Februar hatte sich die Runde auf fünf mögliche Standorte geeignet. Zwei der Bauplätze befinden sich im Münchner Olympia-Park unweit des bisherigen Stadions, dazu kommen die Standorte Messegelände, Fröttmaning und Freiham. Das von den Bayern beauftragte Frankfurter Architektenbüro prüft derzeit alle Optionen.

Heftig umstritten war bisher die Frage, ob sich München zwei große Stadien leisten möchte. So wurde von der Stadt München zunächst ein aufwändiger Umbau des Olympiastadions angestrebt. Vor allem dem FC Bayern stand der Sinn aber eher nach einem reinen Fußballtempel. Denn selbst in einem umgebauten Olympiastadion wäre die störende Leichathletik-Bahn zwischen Zuschauern und Rasen nicht verbannt worden.

Entscheidung bis Mai

Bis Mai soll eine Rangliste mit den beiden besten Standorten erstellt werden. Im Sommer soll dann die Entscheidung fallen. Nach dem Willen der Clubs soll es bis 2005 - ein Jahr vor dem Anpfiff der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland - ein neues Stadion geben.

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