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Bundesliga: Kevin Volland stürmt künftig für Bayer Leverkusen

Dass Kevin Volland bei der EM nicht dabei sein wird, könnte daran liegen, dass er sich beim Fast-Absteiger 1899 Hoffenheim nicht gut genug in Szene setzen konnte. Das wird sich ändern: Ab kommender Saison stürmt er in Leverkusen.

Kevin Volland stürmt mit dem Ball am Fuß im Nationaltrikot

Kevin Volland im Nationaltrikot: Künftig stürmt der 23-Jährige für Bayer 04 Leverkusen

Bayer 04 Leverkusen rüstet für die kommende Saison auf: Nach Julian Baumgartlinger von FSV Mainz 05 haben die Rheinländer nun Nationalspieler Kevin Volland verpflichtet. Der Stürmer kommt aus Hoffenheim und erhält bei Bayer einen Fünf-Jahres-Vertrag bis Juni 2021. Bayer vermeldete den Top-Transfer auf der Vereins-Hompage.

Über die Ablöse für den 23-Jährigen, der etwas überraschend von Bundestrainer Jogi Löw nicht ins vorläufige EM-Aufgebot berufen wurde, wurde wie üblich offiziell Stillschweigen vereinbart, die Rede ist jedoch von bis zu 20 Millionen Euro. Das wäre der bisherige Rekordtransfer der Leverkusener. Vollands Marktwert wird bei transfermarkt.de auf 17 Millionen Euro beziffert.


Kevin Volland: Chance, Champions League zu spielen

"Mit seiner Schnelligkeit, Wucht und Torgefährlichkeit wird er unsere Offensive noch einmal aufwerten. Wir sind froh, dass wir uns gegen eine Vielzahl von Konkurrenten durchsetzen konnten und Kevin sich für uns entschieden hat", freute Sportdirektor Rudi Völler via Bayer-Homepage. Neben Bayer hatten zuletzt, wie es heißt, auch Dortmund, Gladbach, Wolfsburg, RB Leipzig sowie der FC Liverpool um den wuchtigen Offensivspieler gebuhlt.

Bayer 04 rüstet damit seine ohnehin starke Offensive noch einmal mächtig auf. Volland wird bei Bayer zusammen mit namhaften Kollegen wie Chicharito, Stefan Kießling, Admir Mehmedi oder Julian Brandt auf Torejagd gehen. In der abgelaufenen Saison erzielte Volland für 1899 Hoffenheim acht Tore und gab zehn Vorlagen. Er wollte die Chance nutzen, mit Bayer in der Champions League zu spielen, äußerte sich Volland selbst zu dem Wechsel. Sollte er bei Bayer einschlagen, dürfte er auch seine Chancen in der Nationalmannschaft wieder erhöhen. 

dho

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.