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Bundesliga: Wolfsburg und Hertha feiern Siege

Der VfL Wolfsburg hat auf dem Weg in den internationalen Wettbewerb Boden gutgemacht. Auch Hertha BSC kann in der Tabelle nach oben schauen, während bei Eintracht Braunschweig die Sorgen wachsen.

Durch seine chronische Heimschwäche hat der SC Freiburg vor dem entscheidenden Europa-League-Gruppenspiel den Sprung aus der Gefahrenzone der Fußball-Bundesliga verpasst. Die zu Hause weiterhin sieglosen Breisgauer bleiben nach dem 0:3 (0:2) gegen den immer stärker auftrumpfenden VfL Wolfsburg auf Relegationsplatz 16 und konnten sich kein Selbstvertrauen für die Partie gegen den FC Sevilla am Donnerstag holen.

Wolfsburg pirschte sich dank der Treffer von Maximilian Arnold (8.), Ivica Olic (11.) und Marcel Schäfer (90.+1) auf Rang fünf und gehört nach nunmehr sieben Partien ohne Niederlage zu den heißen Anwärtern auf einen Europapokalplatz im kommenden Jahr.

"Nach den Ergebnissen von gestern wollten wir auf den fünften Platz springen. Im Moment sieht es richtig gut aus, es wächst was zusammen. Wir sollten aber aufpassen, dass wir jetzt nicht zu viel träumen", sagte VfL-Trainer Dieter Hecking im TV-Sender Sky. "Wir haben wieder eine andere Facette gezeigt und die Freiburger nicht ins Spiel kommen lassen", erklärte Manager Klaus Allofs. "Wir haben das Spiel zu Beginn der ersten Halbzeit verloren", stellte Freiburgs Trainer Christian Streich fest. Mittelfeldspieler Matthias Ginter war "ein bisschen sprachlos. Ich weiß nicht, wieso wir wieder so früh zwei Tore bekommen. Das Hauptproblem ist, dass wir uns immer wieder Konzentrationsfehler leisten am Anfang."

Hertha siegt im Aufsteigerduell

Hertha-Rückkehrer Ronny hat im Duell der Aufsteiger den Unterschied ausgemacht. Dank seiner Vorlagen gewannen die Berliner 2:0 (1:0) bei Eintracht Braunschweig und können sich in der Fußball-Bundesliga wieder nach oben orientieren. Beim Tabellenletzten traf Adrián Ramos am Sonntagabend in der 20. Minute nach einem Ronny-Eckball zur Führung, Tolga Cigerci (80.) sorgte nach weiterer Ronny-Vorlage mit seinem ersten Bundesliga-Tor für die Entscheidung zum 2:0. "Ronny hat nicht zum ersten Mal seine außergewöhnlichen Qualitäten gezeigt, das war mit spielentscheidend", lobte Hertha BSC-Manager Michael Preetz am "Sky"-Mikrofon.

Vor 23.100 Zuschauern im ausverkauften Stadion blieben die Braunschweiger Gastgeber, die in der Schlussphase Timo Perthel mit Gelb-Rot verloren, auch im vierten Spiel in Serie ohne Tor - damit stellten sie ihren Negativrekord aus dem Jahr 1985 ein. Mit 22 Punkten ist Hertha schon nach dem 15. Spieltag deutlich über dem Hinrunden-Soll. Nach zuletzt zwei sieglosen Spielen sind die Berliner weiter Tabellensiebter, verkürzten aber den Abstand auf den Europa-League-Rang sechs auf zwei Punkte. Braunschweig bleibt mit acht Zählern Tabellenletzter. Da aber auch die Mitkonkurrenten Freiburg und Frankfurt verloren, hat sich die Situation nicht wesentlich geändert.

tkr/DPA / DPA

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