HOME

Stern Logo Bundesliga

Bei Klatsche gegen Bayern: BVB-Coach Tuchel rüffelt Dembélé für dämliche Aktion

BVB-Star Ousmane Dembélé stellte in München früh die Weichen auf Niederlage. Beim 2:0 in der 10. Minute duckte sich der Youngster in der Mauer weg und verschuldete so ein Gegentor. Coach Thomas Tuchel gefiel das erwartungsgemäß nicht.

Der BVB-Youngster Ousmane Dembélé duckt sich in der Mauer weg und Robert Lewandowski trifft für die Bayern

Der BVB-Youngster Ousmane Dembélé duckt sich in der Mauer weg und Robert Lewandowski trifft für die Bayern

Bei der 1:4-Klatsche von Borussia Dortmund gegen den FC Bayern hat sich wahrlich kein BVB-Spieler mit Ruhm bekleckert. Youngster Ousmane Dembélé stach aber mit einer ganz besonders dummen Aktion heraus. Es waren lediglich zehn Minuten gespielt und der Rekordmeister führte bereits mit 1:0, als sich Robert Lewandowski den Ball rund 20 Meter vorm BVB-Tor für einen Freistoß zurechtlegte. Dembélé war einer der Dortmunder in der Mauer. Das Prinzip selbiger hat der 19-jährige Franzose allerdings wohl noch nicht so ganz verinnerlicht. Als der Schuss von Lewandowksi in seine Richtung flog, tauchte er kurzerhand ab, statt - wie seine Teamkollegen - in die Luft zu springen. Der Ball rauschte über seinen Kopf hinweg ins Tor.

Tuchel kritisiert Dembélé - nimmt ihn aber in Schutz

Das ist zwar ein nachvollziehbarer Schutzreflex, wird Fußballern aber spätestens in der F-Jugend aus gutem Grund abtrainiert. Die blöde Aktion bescherte dem FCB die frühe 2:0-Führung und stellte den BVB vor eine letztlich nicht lösbare Aufgabe. Thomas Tuchel war nach dem Spiel entsprechend wenig begeistert davon. Dembélé sei eingeteilt gewesen und "Es ist nicht so schwer, in der Mauer zu stehen", sagte der Coach. Er hege allerdings die Hoffnung, dass auch so etwas eine lehrreiche Erfahrung für das junge Supertalent sein werde. Nur so könne man sich verbessern. "Für so hochtalentierte Spieler, die zum ersten Mal hier gespielt haben, ist das ein wichtiger Erfahrungsprozess. So etwas hilft auch, um sich in einem K.o.-Spiel besser zu verhalten", sagte Tuchel.

Dass der Ducker von Dembélé auch für ein bisschen Spot in der Netzgemeinde sorgte, ist natürlich selbstredend:

Der 1997 geborene Dembélé kam im Sommer für 15 Millionen Euro von Stade Rennes aus Frankreich. Das Supertalent schlug beim BVB ein wie eine Bombe und gehört bereits in seiner ersten Spielzeit zu den Leistungsträgern. In bislang 39 Saisonspielen erzielte er sieben Tore und legte 16 auf. Da ist es nachvollziehbar, dass Tuchel Nachsicht mit seinem Angriffstalent hat.

Fußball-Angeberwissen: Die verrücktesten Rekorde der Bundesliga


fin

Wissenscommunity