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Bundesliga: Ziel Augsburg: Dirk Schuster bittet Darmstadt 98 um Freigabe

Trainer Dirk Schuster will Darmstadt 98 verlassen. Bei den "Lilien" hat er bereits um Freigabe gebeten. Wie es heißt, wird er künftig Coach des FC Augsburg. Dort hat Markus Weinzierl bereits seinen Abschied verkündet.

Dirk Schuster, Trainer von Darmstadt 98, lacht

Erst etabliert er Darmstadt 98 in der Bundesliga, jetzt will er beim FC Augsburg den nächsten Karriereschritt machen: Trainer Dirk Schuster

Ein Wechsel von Darmstadts Trainer Dirk Schuster zum Bundesliga-Rivalen FC Augsburg nimmt immer mehr Gestalt an. Der 45-Jährige hat die Südhessen um die Freigabe aus seinem bis 2018 laufenden Vertrag gebeten, teilte der Verein am Mittwoch mit.

Auch Co-Trainer Sascha Franz wolle die "Lilien" verlassen. "Der SV Darmstadt 98 muss sich, vor dem Hintergrund der Vertragslaufzeit bis 2018, nun mit dem Freigabe-Wunsch auseinandersetzen. Dies werden wir in aller Ruhe und mit der gebotenen Seriosität tun", sagte Präsident Rüdiger Fritsch in einer Mitteilung.

Nach Informationen der "Sport Bild" soll sich Schuster, der die "Lilien" auf direktem Weg von der Dritten Liga in die Bundesliga und dort zum Klassenerhalt geführt hatte, mit Augsburg bereits über einen Wechsel geeinigt haben. Schusters Berater Ronny Zeller wird mit den Worten zitiert: "Dirk Schuster hat eine tolle und unvergessliche Zeit in Darmstadt erlebt und in dreieinhalb Jahren unglaubliche Erfolge gefeiert. Nun reizt ihn die neue Aufgabe in Augsburg."

Dirk Schuster soll Arbeit von Weinzierl fortführen

Dass die Schwaben, die sich in den vergangenen Jahren in der Bundesliga etabliert haben und zuletzt sogar erstmals in der Europa League spielten, auf der Suche nach einem Übungsleiter sind, ist seit längerem bekannt. Der bisherige Coach Markus Weinzierl hatte in der Wochenzeitung "Die Zeit" seinen Abschied vom FCA erklärt. Dort habe er alles erreicht und wolle nun neue Ziele anstreben.

Dass der 41-Jährige künftig Schalke 04 zum Erfolg führen soll, pfeiffen die Spatzen von den Dächern. Wie es heißt, fehlt lediglich noch die Zustimmung des Schalke-Aufsichtsrates, die zudem als Formsache gilt. Weinzierl soll auf Schalke einen Vertrag über drei Jahre erhalten. Nach Informationen der Funke-Mediengruppe zahlen die "Knappen" an Augsburg eine Ablöse in Höhe von drei Millionen Euro.

dho/DPA

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