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Medienbericht: Toprak soll schon im Januar beim BVB unterschreiben

Zuletzt kam man nicht zusammen, nun soll der Wechsel von Leverkusens Ömer Toprak zu Borussia Dortmund im Sommer 2017 so gut wie fix sein. Einem Bericht zufolge könnte der Verteidiger sogar schon im Januar beim BVB unterschreiben - für ein stattliches Salär.

Bayer-Leverkusen-Profi Ömer Toprak lächelt in die Kamera

Innenverteidiger Ömer Toprak, aktuell in Diensten von Bayer Leverkussen, zieht es in der kommenden Saison wohl zu Borussia Dortmund

Im Sommer 2016 scheiterte ein Transfer nur an "Kleinigkeiten", wie es Bayer Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler damals formulierte. Nun aber scheint der Wechsel von Innenverteidiger Ömer Toprak zum Ligakonkurrenten Borussia Dortmund in trockenen Tüchern. Wie die "SportBild" berichtet, wird der türkische Nationalspieler ab der kommenden Saison für die Schwarzgelben spielen. Möglich macht dies eine Ausstiegsklausel über 12 Millionen Euro, die dem 27-Jährigen erlaubt, schon 2017 zu einem anderen Verein zu wechseln.

Nachdem eine Verpflichtung im vergangenen Jahr Medienberichten zufolge nur nicht zustande kam, weil sich Leverkusen und Dortmund nicht auf eine Ablösesumme einigen konnten, gibt der BVB nun offenbar umso mehr Gas. Demnach soll der Kontrakt mit Wunschspieler Toprak bereits im Januar unterzeichnet werden.

Dortmund drückt bei Transfer Ömer Topraks aufs Gas

Wohl auch um mögliche Mitbewerber aus dem Ausland - allen voran aus der finanzkräftigen Premier League - auszustechen, soll der Verein aus dem Ruhrpott Toprak das angestrebte Engagement zudem mit einem stattlichen Salär versüßen. Dem Bericht zufolge könnte Toprak der Wechsel in den kommenden vier Jahren bis zu 25 Millionen Euro einbringen. Ein Gehalt in dieser Größenordnung war auch schon bei den ersten Verhandlungen im vergangenen Sommer im Gespräch.

Dass Dortmund offenbar möglichst schnell Nägel mit Köpfen machen will, dürfte auch daran liegen, weil der Innenverteidiger nach zweijähriger Abstinenz zuletzt wieder für die türkische Nationalmannschaft auf dem Platz stand. Das wiederum bedeutet, dass Toprak auch in England spielberechtigt wäre, wo für eine Arbeitserlaubnis eine bestimmte Anzahl Länderspieleinsätze Voraussetzung ist.

Der FC Arsenal jedenfalls hatte erst im August Interesse am Abwehrchef der Rheinländer angemeldet, war bei Bayer mit seiner Offerte jedoch abgeblitzt. Einem erneuten Abwerbeversuch könnte Dortmund mit seinem Angebot nun vielleicht zuvorkommen. 

mod

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