HOME

Stern Logo Bundesliga

Strafanzeige erstattet: Wegen Kopf-ab-Geste: Staatsanwalt ermittelt gegen Werder-Profi Djilobodji

Er selbst hatte sich umgehend entschuldigt. Trotzdem droht Papy Djilobodji von Werder Bremen neuer Ärger wegen seiner Kopf-ab-Geste gegen den Mainzer Pablo de Blasis. Demnach ermittelt nun auch die Staatsanwaltschaft.

Werder Bremen: Profi Papy Djilobodji gestikuliert während einer Partie

Papy Djilobodji von Werder Bremen erhielt für seine Kopf-ab-Geste eine Zwei-Spiel-Sperre vom DFB

Als wäre der Abstiegskampf nicht schon nervenaufreibend genug, steht Fußball-Bundesligist Werder Bremen nur drei Tage vor dem entscheidenden Endspiel gegen Eintracht Frankfurt weitere Unruhe ins Haus. Genauer gesagt Chelsea-Leihgabe Papy Djilobodji, der am 27. Spieltag mit einer Kopf-ab-Geste gegen den Mainzer Pablo de Blasis für Aufsehen gesorgt hatte.

Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, hat die Staatsanwaltschaft Bremen Ermittlungen gegen den 27-jährigen Senegalesen aufgenommen. "Wir ermitteln gegen den Werder-Spieler wegen Bedrohung", bestätigte der zuständige Oberstaatsanwalt gegenüber dem Blatt. Seiner Aussage zufolge hatte ein Bürger Strafanzeige erstattet.

DFB sperrte Papy Djilobodji für zwei Spiele

Dem jungen Werder-Profi, der sich nach der Aktion umgehend via Twitter bei seinem Gegenspieler entschuldigt hatte, soll nun die Möglichkeit gegeben werden, sich zu den Vorwürfen zu äußern, heißt es. Ob er sich tatsächlich vor Gericht verantworten muss, gilt indes als eher unwahrscheinlich. Vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bund (DFB) war Djilobodji für sein Vergehen bereits für zwei Partien gesperrt worden. 

Werder-Manager Thomas Eichin wollte die neue Wendung - wohl auch aufgrund der angespannten Situation vor dem Krisengipfel gegen die ebenfalls absteigsbedrohten Hessen - nicht großartig kommentieren. "Wir werden uns erst nach dem Wochenende damit beschäftigen", so der 49-Jährige.


mod

Wissenscommunity