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2. Bundesliga: Union-Stürmer schießt Siegtor - doch der Schiri pfeift mitten in der Szene das Spiel ab

Letzter Schuss, spätes Glück - dachten die Spieler von Union Berlin und wollten schon den Sieg bejubeln. Doch der Schiedsrichter hatte mitten in der Szene abgepfiffen. Dumm für ihn, dass der Ball ins Tor flog.

Spieler von Union Berlin bedrängen Schiedsrichter Reichel - er hat Sekunden vor einem Tor gegen Arminia Bielefeld abgepfiffen

Spieler von Union Berlin bedrängen Schiedsrichter Reichel. Der Referee erkennt den Siegtreffer gegen Arminia Bielefeld nicht an, weil er zuvor das Spiel beendet hatte.

Getty Images

Aufregung rund um das Montagsspiel der 2. Liga: Mit der letzten Szene trifft der Berliner Steven Skrzybski ins Tor der Bielefelder Arminia. Der lucky punch! Doch während einige Union-Spieler glückselig jubeln wollen, sackt der Torschütze gleich in sich zusammen und kniet auf dem Rasen: Schiedsrichter Tobias Reichel hat bereits abgepfiffen, just in der Sekunde, bevor Skrzybski den Ball so gut trifft, dass er ins Bielefelder Tor fliegt.

Natürlich bestürmt die gesamte Berliner Mannschaft den Schiri; natürlich wie immer in solchen Fällen ohne Erfolg. Es bleibt beim Endstand von 1:1. Reichels Abpfiff war ungewöhnlich, in der - allerdings ungeschriebenen - Regel lassen die Unparteiischen eine Szene bis zu ihrem Ende laufen und pfeifen erst dann ab. "Das ist bitter. Wenn der Ball im heißen Raum ist, muss man ihn laufen lassen", sagte Skrzybski nach dem Spiel, er hatte die "Eisernen" aus Berlin auf der Bielefelder Alm bereits in Führung geschossen. Union-Coach Hofschneider ergänzte: "Entweder pfeife ich weit vorher ab, oder lasse durchlaufen."

Schiedsrichter bringt sich selbst in Schwierigkeiten

Arminia-Coach Jeff Sabiene wies darauf hin, dass sich Schiedsrichter Reichel selbst in ein schlechtes Licht gerückt habe. "Da haben wir Glück gehabt", gab er zu. "Aber es sind drei Minuten Nachspielzeit, wieso lässt der Schiedsrichter ohne Grund fast vier Minuten nachspielen?"

Die Szene erregte nicht nur die Gemüter der Union-Kicker, sondern auch vieler Zuschauer, die die Szene in den sozialen Medien kommentierten. Der Tenor: "der unsensibelste Abpfiff aller Zeiten".


User "El_Schock" bemühte gar einen historischen Vergleich - und erinnerte an den legendären Radio-Kommentar zum "Wunder von Bern", dem 3:2 Deutschlands im WM-Finale 1954 gegen Ungarn:


Union Berlin: Fans sorgen sich um Club

Mit etwas Abstand vom Geschehen kamen aber selbst von Seiten der "Eisernen" beruhigende Töne. Der Verein verbreitete ein Statement seines erfahrenen Abwehrspielers Michael Parensen. Die Aussage analysierte das Spiel letztlich treffend:


Auch die Fans der "Eisernen" hielten sich nicht allzu lange mit der skurrilen letzten Szene auf, obwohl Union die drei Punkte gut hätte gebrauchen können. Seit der für viele mutwilligen Absetzung des Ex-Coaches Jens Keller ist der Hauptstadtclub aus dem Kreis der Aufstiegsaspiranten abgerutscht. "Union seit Kellers Entlassung: 5 Spiele, 2 Punkte. Gerade noch rechtzeitig die Reißleine gezogen. sonst wäre man womöglich noch aufgestiegen", zog ein User nach dem Spiel ein bitteres Zwischenfazit.


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dho mit / DPA

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.