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Partie gegen Manchester City "Schäme mich": Burnley-Kapitän verurteilt rassistische Aktion bei Premier-League-Spiel

Sehen Sie im Video: Flugzeug mit einem "White Lives Matter"-Banner sorgt für Eklat bei Premiere-League-Spiel.




Ein Flugzeug mit dem provokanten Banner „White Lives Matter Burnley“ fliegt über das Etihad Stadium in Großbritannien. 


Der Vorfall ereignet sich kurz nach dem Anpfiff des Spiels zwischen Manchester City und Burnley. 


Videoaufnahmen des Flugzeugs verbreiten sich rasant im Netz – der Banner ist aus mehreren Perspektiven in der Stadt zu sehen. 


Die Hintergründe der provokanten Aktion bleiben zunächst unklar. Doch es mag eine Reaktion auf die politischen Statements der Premier League sein.  


Als Zeichen der Solidarität mit der der „Black Lives Matter“- Bewegung knien aktuell vor jedem Spiel Fußballer und Trainer gemeinsam. Alle Spieler tragen auch den Spruch statt ihres Namens auf dem Trikot.  


"Diese Aktion vertritt in keiner Weise, wofür Burnley steht, und wir werden mit der Polizei kooperieren, um die Verantwortlichen ausfindig zu machen und sie mit einem lebenslangen Verbot bestrafen." – Burnely Team Statement 
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Bei einem Premier-League-Spiel der Vereine Manchester City und Burnley FC am Montagabend zog ein Flugzeug mit einem "White Lives Matter – Burnley" über das Etihad-Stadium. Der Verein distanziert sich klar von der Aktion.

5:0 stand es am Montagabend im Etihad-Stadion in Manchester, nachdem die Mannschaft von Manchester City den Gegner aus Burnley überlegen besiegt hatte. Doch ein Vorfall zu Beginn des Spiels überschattete die Partie und dämmte die Freude über den Sieg. 

Vor Anpfiff hatten die Spieler beider Mannschaften noch am Mittelkreis niedergekniet, um damit ihre Solidarität im weltweiten Kampf gegen Rassismus zu zeigen. Auch die Trikots waren mit einem "Black Lives Matter"-Schriftzug versehen. Doch kurz nach Beginn des Spiels flog ein Flugzeug über das Stadion, das ein Banner mit der Aufschrift "White Lives Matter – Burnley" hinter sich her zog.

"Möchten klarstellen, dass diese Leute bei uns nicht willkommen sind"

Burnley-Kapitän Benjamin Mee verurteilte die Aktion nach dem Spiel deutlich: "Ich schäme mich und bin peinlich berührt", sagte der 30-Jährige nach dem 0:5 dem englischen TV-Sender Sky. "Diese Leute müssen im 21. Jahrhundert ankommen und sich bilden."

Der Club hatte noch während des Spiels auf die Aktion reagiert: "Wir möchten klarstellen, dass diese Leute bei uns nicht willkommen sind. Dies ist in keiner Weise das, wofür der Burnley Football Club steht, und wir werden eng mit den Behörden zusammenarbeiten, um die Verantwortlichen zu identifizieren und lebenslange Verbote zu erlassen", teilte der Verein in einer Erklärung mit.  

jgs DPA

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