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Champions League Basel und Barca für Bayern und Bayer

Aus Bayern-Sicht hat Paul Breitner alles richtig gemacht. Seinem Club bescherte die Glücksfee in Lyon den vermeintlich leichten FC Basel als Achtelfinalgegner, während er Bayer Leverkusen ausgerechnet Topfavorit und Titelverteidiger FC Barcelona aus dem Topf zauberte. 

Ein glückliches Händchen beim eigenen Club gehabt, ein hartes Los für den Liga-Konkurrenten gezogen. Glücksfee Paul Breitner bescherte dem FC Bayern in Nyon für das Achtelfinale der Champions League den unbequemen, aber schlagbaren FC Basel, während er Bayer Leverkusen ausgerechnet Titelverteidiger FC Barcelona bescherte.

Paul Breitner wirkte erleichtert, nachdem er seinen Bayern den FC Basel zugelost hatte. "Jetzt muss ich wenigstens nicht zur Strafe nach Sibirien“, scherzte die Glücksfee, da er seinen Chefs bei Bayern ein vermeintlich einfaches Los gezogen hatte. Doch trotz der Erleichterung, die bei den Bayern sicherlich herrschen dürfte, da man dem Angstgegner Milan aus dem Weg gegangen war, unterschätzen darf man auch Basel nicht.

Rummenigge warnt vor Selbstgefälligkeit

Darauf wies auch Kalle Rummenigge in einer ersten Reaktion hin. „Wir werden beide Spiele top konzentriert spielen müssen. Motiviert wird unsere Mannschaft sein. Wenn die Mannschaft konzentriert spielt, richtig zu Werke geht, gibt es eine gute Chance ins Viertelfinale einzuziehen“, so der Vorstandsvorsitzende über den Überraschungszweiten der Gruppe C

Was nämlich passiert, wenn man die Schweizer nicht ernst nimmt, musste Manchester United bitterlich am eigenen Leib erfahren. Der Vorjahresfinalist war durch ein 3:3 im Old Trafford und eine 1:2-Pleite in der Schweiz bereits in der Vorrunde gescheitert. Die Bayern werden am 14./15. oder 21./22. Februar zunächst im St. Jakob-Park antreten müssen, ehe das Rückspiel am 6./7. und 13./14. März in der Allianz-Arena steigen wird.

Ausgerechnet der Titelverteidiger für Bayer

Ein deutlich schwereres Los erwischte dagegen Bayer Leverkusen. Die Werkself wird sich mit Titelverteidiger FC Barcelona messen müssen. „Wir sind natürlich krasser Außenseiter“, ordnete Rudi Völler bei Sky Sport News ein. An dieser Einschätzung ändere auch die Tatsache nichts, dass man Barca vor Jahren bereits einmal in der Königsklasse hatte besiegen können. Doch das seien damals ganz andere Voraussetzungen gewesen, so Völler weiter. Als Tabellenzweiter der Gruppe E wird Bayer zunächst zu Hause antreten müssen.

Zwei Italienisch-Englische Duelle

Höchst interessant versprechen auch die weiteren Partien zu werden. Darin kommt es zu gleich zwei Italienisch-Englischen Vergleichen. Napoli wird sich mit dem FC Chelsea messen müssen, während Milan auf den FC Arsenal trifft. Inter Mailand bekommt es mit Olympique Marseille zu tun, während die Königlichen von Real Madrid zunächst zu ZSKA Moskau reisen müssen. Außerdem trifft Zenit St. Petersburg auf Benfica Lissabon.

Lyon zieht Nikosia

Das vermeintliche Traumlos erwischte Olympique Lyon. Die Franzosen bekamen den Zyprischen Meister Apoel Nikosia zugelost. Bleibt jedoch abzuwarten, ob das breite Grinsen der Clubverantwortlichen nicht im Gesicht gefrieren wird. Nikosia hatte sich in der Vorrunde als Sieger der Gruppe G immerhin gegen St. Petersburg, Porto und Donezk durchgesetzt.

Malte Asmus 

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