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Champions League: Inter Mailand wirft Ballacks FC Chelsea raus

Champions-League-Aus für Chelsea London: Der Ballack-Club hat vor eigenem Publikum gegen Inter Mailand verloren und ist im Achtelfinale ausgeschieden. Auch für Sevilla war gegen ZSKA Moskau Endstation.

Inter Mailand und ZSKA Moskau haben das Champions-League-Viertelfinale erreicht. Drei Wochen nach der 1:2-Niederlage im ersten Duell in Norditalien verlor der FC Chelsea mit Michael Ballack am Mittwochabend auch das Heimspiel gegen die von Ex-Coach José Mourinho betreuten Mailänder mit 0:1 (0:0) und verabschiedete sich damit frühzeitig aus dem Wettbewerb. Das gleiches Los ereilte den FC Sevilla, der sich eine unerwartete 1:2 (1:1)-Heimpleite gegen ZSKA Moskau erlaubte. Nach dem 1:1 in der russischen Hauptstadt zog ZSKA in der Fußball-Königsklasse zum ersten Mal in die Runde der letzten Acht ein.

Umstrittene Entscheidungen des deutschen Schiris

Im Stadion an der Stamford Bridge stand die mit Spannung erwartete Rückkehr des Portugiesen Mourinho an die alte Wirkungsstätte im Mittelpunkt. Dem deutschen Nationalmannschaftskapitän Ballack (11. Minute) und dem Franzosen Nicolas Anelka (42.) boten sich vor der Pause die besten Chancen für die nur schwer in Gang kommenden Hausherren. Der deutsche Unparteiische Wolfgang Stark (Ergolding) zog sich mit einigen umstrittenen Entscheidungen den Unmut der Londoner zu und verweigerte den Gastgebern einen durchaus möglichen Elfmeter.

Nach gut einer Stunde musste Ballack dem offensivstärkeren Joe Cole weichen. Doch die besseren Einschussmöglichkeiten boten sich nun Inter durch Diego Milito (66.) und Thiago Motta (70.). Dann machte es Samuel Eto'o (78.) besser. Der Kameruner blieb eiskalt vor Keeper Ross Turnbull, der die verletzten Petr Cech und Henrique Hilario vertrat, und ließ seinen ehrgeizigen Coach an der Seitenlinie jubeln. Chelseas Didier Drogba (86./Unsportlichkeit) sah noch die Rote Karte.

Torwart-Fehler bringt Sevilla das Aus

Bei angenehmen Temperaturen in Andalusien schockten die Russen, bei denen die Saison in der nationalen Liga gerade erst begonnen hat, die Iberer durch Tomas Necid mit dem überraschenden 0:1 (39.). Doch der Tabellenvierte der Primera Division schlug postwendend zurück: Diego Perotti (41.) erzielte mit seinem ersten Europapokal-Treffer den raschen Ausgleich. Nach der Pause sorgte ein Torwart-Fehler von Andres Palop, der sich einen 30-Meter-Freistoß des Japaners Keisuke Honda (55.) hoch ins eigene Netz faustete, für die Entscheidung.

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