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Pressestimmen

Länderspiel in Wolfsburg: "Der neue Weg wird kein leichter sein": So kommentiert die Presse das Remis der DFB-Elf

Die DFB-Elf ist im Testspiel gegen Serbien lange einem Rückstand hinterher gelaufen - bis Leon Goretzka das junge Team erlöste. So bewertet die Presse die erste Partie nach der Ausbootung der drei Weltmeister Müller, Hummels und Boateng.

Joachim Löw hat mit dem DFB-Team noch viel Arbeit vor sich

Joachim Löw hat mit dem DFB-Team noch viel Arbeit vor sich

Getty Images

Bundestrainer Joachim Löw wollte dem 1:1 der DFB-Elf gegen Serbien trotz altbekannter Defizite in der Defensive wie bei der Chancenverwertung sogar manche positive Seiten abgewinnen. 

"Die Mentalität der Mannschaft, die so noch nicht zusammengespielt hat, war sehr gut. Das war ein deutliches Signal. Die Erfahrungen in der ersten Halbzeit müssen wir machen, aber mit der zweiten Halbzeit bin ich absolut zufrieden", sagte Löw nach dem Remis im Test-Länderspiel von Wolfsburg. So bewertet die Presse das Remis der Nationalmannschaft.

Die Pressestimmen zum Länderspiel der DFB-Efl:

"Kicker": "Beim viel beschworenen Neustart musste sich die deutsche Nationalmannschaft mit einem 1:1 gegen Serbien begnügen. Es gab Licht und Schatten - und die Erkenntnis, dass der von Bundestrainer Joachim Löw endlich forcierte Umbruch ein Prozess ist, der nicht von heute auf morgen wieder in die Weltspitze zurückführt."

"Süddeutsche Zeitung": "Die 25.000 Anwesenden bekamen ein Spiel geboten, das es aus rein sportlichen Gründen eher nicht ins Geschichtsbuch schaffen wird: Das 1:1 (0:1) im Test gegen Serbien enthielt vor allem in der zweiten Halbzeit mutmachende Momente, aber es zeigte auch, dass der neue Weg kein leichter sein wird."

"Der Spiegel": "Der ausgerufene Neuanfang der Nationalmannschaft begann mit einem mäßigen Remis gegen Serbien. Ein neues Team zu bauen, braucht Zeit - ob Joachim Löw sie bekommt, ist offen."

"Die Welt": "Die stark verjüngte deutsche Nationalmannschaft hat nur teilweise Aufbruchsstimmung erzeugt."

"Bild": "Dass uns in der EM-Quali noch viel Qual bevorsteht, müssen wir nach der ersten Angsthasen-Halbzeit im Spiel gegen Serbien befürchten. Eines hat die zweite Hälfte bewiesen: Ganz ohne die 'Alten' geht's nicht. Reus, Goretzka und Kroos (wenn er wieder in Form kommt) brauchen wir. Sie müssen die Jungen mitreißen."

"Frankfurter Allgemeine Zeitung": "Es war lange Zeit vor allem Leerlauf und somit Stillstand in diesem ersten Länderspiel unter dem Zeichen des neuen Sponsors Volkswagen, das schon als eines der freudlosesten in die Annalen eingehen drohte. Nach der serbischen Führung durch Luka Jovic in der 12. Minute fehlte es der deutschen Mannschaft vorn an Abstimmung und Präzision, und die Defensive wirkte beunruhigend anfällig, wenn die Serben ihrerseits mal mit Tempo aus der Deckung kamen."

"Spox.com": "Drei Weltmeister sind raus, die jungen Wilden drängen sich auf: Hinsichtlich des Personals hat sich beim DFB-Team im neuen Länderspiel-Jahr einiges geändert. Die Probleme, und das zeigte das 1:1 gegen Serbien in aller Deutlichkeit, sind aber immer noch dieselben."

vit

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