HOME

DFB-Pokal: BVB wendet Blamage im Elferkrimi ab - Viertligist führt Darmstadt 98 vor

Bundesligist Darmstadt 98 scheidet beim Viertligisten Walldorf völlig überraschend aus dem DFB-Pokal aus. Der BVB schramm derweil an der Blamage noch knapp vorbei und gewann im Elfmeterschießen gegen Union Berlin - vor allem wegen eines Mannes.

Der BVB-Mann des DFB-Pokalabends: Roman Weidenfeller hielt zwei Elfmeter, einer ging an die Latte

Der BVB-Mann des DFB-Pokalabends: Roman Weidenfeller hielt zwei Elfmeter, einer ging an die Latte

Der SV Darmstadt 98 blamiert sich im DFB-Pokal kräftig beim Viertligisten FC Astoria Walldorf, Titelverteidiger FC Bayern und Borussia Dortmund erreichen hingegen das Achtelfinale. Der BVB muss am Mittwochabend lange zittern und setzt sich erst im Elfmeterschießen mit 3:0 gegen Zweitligist Union Berlin durch. Die Münchner haben beim 3:1 gegen den FC Augsburg etwas mehr Mühe.

Der 1. FC Köln gewinnt in der Verlängerung mit 2:1 gegen 1899 Hoffenheim. Der FC Schalke 04 setzt bei Zweitligist Nürnberg mit 3:2 seinen Aufwärtstrend fort. Greuther Fürth sorgt beim 2:1 gegen Mainz 05 in der zweiten Runde hingegen für eine Überraschung. Der VfL Wolfsburg gewinnt nach zuvor sieben sieglosen Pflichtspielen bei Zweitligist Heidenheim.

Die Spiele im DFB-Pokal im Überblick:

Borussia Dortmund - Union Berlin 3:0 i.E. (1:1, 1:1, 1:0)

 Die Dortmunder zeigen erst im Elfmeterschießen einen Klassenunterschied gegen Berlin. Bei den Eisernen verschießen alle angetretenen Spieler, BVB-Keeper Roman Weidenfeller pariert zweimal. Union hielt unterstützt von rund 11.000 Fans in Dortmund gut mit. Kurz vor der Pause unterlief Michael Parensen aber ein unglückliches Eigentor zum 1:0 für den BVB (45.). Steven Skrzybski versetzte die Berliner Fans in Halbzeit zwei mit dem 1:1 in Ekstase (81.) und brachte sein Team in die Verlängerung. Dort fiel dem BVB ohne seinen Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang nicht viel ein. Schließlich setzte sich der Bundesligist im Elfmeterschießen durch.

FC Bayern München - FC Augsburg 3:1 (2:0)

Für die Bayern schoss Kapitän Philipp Lahm das frühe 1:0 (2.).
US-Nationalspieler Julian Green legte mit seinem ersten Pflichtspieltor für die Münchnern zum 2:0 nach (41.). Nach einem gehaltenen Foulelfmeter von Manuel Neuer gegen Ja-Cheol Koo (48.) verschoss Thomas Müller einen Handelfmeter (57.). Dong-Won Ji (69.) verkürzte auf 1:2, mehr war für den Gast nicht drin. Kurz vor Abpfiff sorgte David Alaba (90.+3) für den Schlusspunkt.

FCA Walldorf - SV Darmstadt 98 1:0 (1:0)

Im Duell des 13. der Regionalliga Südwest gegen den 13. der ersten Liga ging der Außenseiter nach einer feinen Kombination 1:0 durch Nico Hillenbrand (32.) in Führung. Die Walldorfer verdienten sich das Ergebnis auch im weiteren Verlauf. Der Favorit blamierte sich hingegen heftig.

1. FC Nürnberg - FC Schalke 04 2:3 (0:3)

Die Schalker kontrollierten lange Zeit die Partie und führten 3:0 durch die Treffer des Ukrainers Jewhen Konopljanka (20./45.) und Klaas Jan Huntelaar (31.). Die in der zweiten Liga zuvor viermal siegreichen Nürnberger kamen aber noch einmal heran: Abdul Rahman Baba per Eigentor (59.) und Tobias Kempe (68.) mit verwandelten Foulelfmeter trafen. Am Ende reichte es zum fünften Sieg im sechsten Pflichtspiel für die Schalker. 

1. FC Heidenheim - VfL Wolfsburg 0:1 (0:0)

Nationalstürmer Mario Gomez sorgte nach zuvor sieben sieglosen Partien für den ersten VfL-Erfolg unter Interimstrainer Valérien Ismaël. In einer zähen ersten Hälfte gestaltete der Zweitliga-Dritte die Partie offen. Doch Gomez nutzte die Chance zu seinem zweiten Pflichtspieltreffer für Wolfsburg eiskalt (49.).

SpVgg Greuther Fürth - FSV Mainz 05 2:1 (0:0)

Der Zweitligist und der Liga-Neunte aus Mainz zeigten in Fürth ein enttäuschendes Spiel. In der zweiten Hälfte wurde es etwas besser, Jhon Cordoba köpfte mit seinem zweiten Pokaltreffer der Saison das 1:0 für Mainz (68.). Doch Sercan Sararer glich zum 1:1 für die Fürther aus (79.). In der Schlussminute gelang Veton Berisha der 2:1-Siegtreffer für die Fürther.

Hannover 96 - Fortuna Düsseldorf 6:1 (5:1)

Die Partie war schon nach 16 Minuten entschieden. Hannover nutzte die angebotenen Freiheiten konsequent zum 4:0 aus. Die Torschützen zum 6:1-Sieg hießen Kapitän Artur Sobiech (5.), Felix Klaus (7./34.), Martin Harnik (15./16.) und Sebastian Maier (53.). Kevin Akpoguma traf für die Fortuna (20.), deren Spieler Lukas Schmitz wegen groben Foulspiels Rot sah (76.).


ivi/fin/Ulrike John / DPA
Themen in diesem Artikel

Wissenscommunity