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Nach dem EM-Aus: So bitter kann Fußball sein - Andrea Barzagli vergießt Tränen im TV

Diese Bilder gehen auch Fans der Siegermannschaft ans Herz: Nach dem tragischen EM-Aus im Elfmeterschießen vergossen der italienische Verteidiger Andrea Barzagli und Torwart Gianluigi Buffon im Fernsehen bittere Tränen.

Andrea Barzagli

Andrea Barzagli brach im Interview nach dem Spiel in Tränen aus.

Fußball ist ein Millionengeschäft. Hier geht es vor allem um sehr viel Geld. Alles andere ist zweitrangig. Oder? Wer gesehen hat, wie sehr die italienischen Spieler das Viertelfinal-Aus im Elfmeterschießen mitgenommen hat, wird diese Meinung kaum teilen können. 

Denn bei einer Fußball-EM geht es nicht in erster Linie um Geld. Es geht um Ruhm, Ehre und Titel. Wie wichtig das den Spielern ist, lässt sich an der herzergreifenden Reaktion der Italiener nach der Niederlage gegen Deutschland ablesen. Die Azzurri waren untröstlich - einige vergossen sogar bittere Tränen. So konnte Abwehrspieler Andrea Barzagli im Interview mit dem italienischen Fernsehen nach dem Spiel nicht mehr an sich halten.


"Es ist eine Riesenenttäuschung. Wir haben alles gegeben, und jetzt bleibt nur die Niederlage", sagt Barzagli. "Von all dem Schönen, was wir gemacht haben, wird leider nichts bleiben. Wenn du ausscheidest ... Es wird nur die Enttäuschung bleiben. In ein paar Jahren wird sich niemand mehr an diese Nationalmannschaft erinnern, die alles gegeben hat", so das bittere Resümee des früheren Wolfsburger Spielers.

Große Enttäuschung bei Gianluigi Buffon 

Auch Torwart Gianluigi Buffon verdrückte nach dem tragischen Ausscheiden seiner Mannschaft die ein oder andere Träne. "Eine solche Niederlage ist hart, ein Schock. Das tut wirklich weh", sagte der 38-Jährige, der in seiner Karriere fast alles erreicht hat und 2006 in Deutschland Weltmeister wurde.


Unmittelbar nach dem Ende des Elfmeterkrimis, bei dem vier Italiener verschossen, konnte fast keiner der Spieler dem Turnier etwas Positives abgewinnen. Es blieb Mittelfeldakteur Marco Parolo vorbehalten, den Blick nach vorn zu werfen: "Jetzt überwiegt die Enttäuschung, aber ich denke, dass wir später stolz sein können auf das, was wir erreicht haben."

che

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