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Abstieg in die 2. Liga Fans attackieren Schalke-Profis: "Es sind Spieler weggerannt"

Ein Fußballer mit braunem Zopf verbirgt sein Gesicht im kupfergrünen Schalke-Trikot
Sehen Sie im Video: Der FC Schalke 04 steigt in die 2. Bundesliga ab.




Aus und vorbei! Der FC Schalke 04 muss nach einer weiteren schwachen Vorstellung zum vierten Mal nach 1981, 1983 und 1988 den schweren Gang in die 2. Fußball-Bundesliga antreten.
Die Königsblauen kassierten am Mittwoch bei Arminia Bielefeld eine 0:1-Niederlage und sind vier Spieltage vor Schluss nicht mehr zu retten.
13 Punkte, 21 Saisonpleiten und 76 Gegentore dokumentieren den rasanten Niedergang des einst ruhmreichen Altmeisters und früheren Champions-League-Teilnehmers.
Die Arminia landete dagegen einen wichtigen Sieg im Abstiegskampf und schob sich mit 30 Punkten zumindest für 24 Stunden auf den 14. Tabellenplatz vor.
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Nach dem Spiel gegen Arminia Bielefeld, das den Abstieg von Schalke 04 in die 2. Liga besiegelte, empfingen enttäuschte Anhänger die Profis am Stadion – dabei kam es laut Polizei auch zu "massiven Aggressionen".

Spieler des FC Schalke 04 sind nach der Rückkehr nach Gelsenkirchen laut Polizei mit "massiven Aggressionen" konfrontiert gewesen. "Es sind Spieler weggerannt", sagte ein Polizeisprecher am Mittwochmorgen. Es sei nicht bekannt, dass Spieler verletzt worden seien. Eine Hundertschaft der Polizei sei eingeschritten.

Zudem sollen zwei Profis getreten worden sein. Dies sei aber nicht bestätigt. Ein Video, das im Internet kursiert und eine entsprechende Fluchtszene zeigen soll, sei der Polizei bekannt. Es könne nicht gesagt werden, wer darauf zu sehen sei, so der Sprecher.

Mit Eiern beworfen

Zuvor hatte die Polizei mitgeteilt, dass Spieler nach dem am Dienstagabend durch ein 0:1 bei Arminia Bielefeld besiegelten Abstieg des Fußball-Bundesligisten mit Eiern beworfen wurden. "Bei Eintreffen der Mannschaft kam es beim Verlassen des Busses kurzfristig zu heftigen Unmutsbekundungen", hieß es in der Mitteilung. Die Mannschaft war nach dem Spiel in Bielefeld per Bus zurück nach Gelsenkirchen gereist.

tis DPA

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