FUSSBALL »Pro 15:30«: Kirch-Gruppe mit am Tisch


Nach dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) hat auch der TV-Rechteinhaber, die Kirch-Gruppe, zugesagt, am Runden Tisch mit den verärgerten deutschen Fußball-Fans teilzunehmen.

Nach dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) hat auch der TV-Rechteinhaber, die Kirch-Gruppe, zugesagt, am Runden Tisch mit den verärgerten deutschen Fußball-Fans teilzunehmen. Dies teilte der Mitinitiator der Fan-Aktion »Pro 15:30«, Thomas Krämer, heute mit. »Ein hochrangiger Vertreter der Kirch-Gruppe hat über den DFB seine Teilnahme bestätigt«, sagte Krämer.

Keine Sonntagsspiele

Das Gespräch wird voraussichtlich Anfang Mai stattfinden. Für diese von den Fans geforderte Runde haben bereits Ligaverbands-Direktor Wilfried Straub und Ligaverbands-Präsident Werner Hackmann zugesagt. Die Minimalforderung der vereinsübergreifenden Initiative »Pro 15:30« sieht die Abschaffung des Sonntags als Spieltag und den Wegfall des Samstagabendspiels vor. In der 2. Bundesliga soll nach Meinung der Fans künftig der Montagabend als Spieltermin gestrichen werden.

Unterstützung für die Fans kommt von berufener Seite: Borussia Dortmunds Clubchef Gerd Niebaum zeigt Verständnis für die Wünsche der Fans und hat sich auf die Seite der Kritiker des Bundesliga-Spielplans geschlagen. »Ich persönlich mache keinen Hehl daraus, dass die Spiele am Freitagabend und am Samstagnachmittag stattfinden sollten und nicht am Samstagabend und sonntags«, sagte Niebaum in Dortmund.

Interessen der Stadionbesucher

Fußball und Fernsehen müssten mit dem Problem »vorsichtiger umgehen« und dürften »nicht so in die private Termin-Gestaltung der Fußball-Fans eingreifen«. Dagegen müssten die Interessen der Stadionbesucher stärker berücksichtigt werden. Niebaum sprach sich dafür aus, dass der Sonntag-Spieltermin die Ausnahme und der Samstagabend wenigen Spitzenspielen vorbehalten bleibt.

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