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FUSSBALL: »ran«: Die Zuschauer bleiben »weg«

Die Fußball-Bundesliga fand auch am zweiten Spieltag kaum Fans, die um 20.15 Uhr den Ball über »ran« rollen sehen wollten. Nur 2,05 Millionen Zuschauer waren bei »ran« dabei.

Die Fußball-Bundesliga fand auch am zweiten Spieltag kaum Fans, die um 20.15 Uhr den Ball über »ran« rollen sehen wollten. Nur 2,05 Millionen Zuschauer waren nach den Ermittlungen der Nürnberger Gesellschaft für Konsum- und Marktforschung (GfK) am Samstagabend bei »ran« auf SAT.1 dabei. Der Minusrekord vom 1. Spieltag (2,22 Millionen) wurde nochmals unterboten. Erstmals in der zehnjährigen Geschichte sackte der Marktanteil mit 8,4 Prozent unter die Zehn-Prozent-Marke. Angesichts der katastrophalen Einschaltquote - klarer Tagessieger war die ARD-Volksmusik-Sendung mit 7,13 Millionen Zuschauern - läuten beim Kirch-Sender die Alarmglocken. Möglicherweise wird wegen der fehlenden Zuschauer-Akzeptanz der umstrittene Sendeplatz schon bald wieder geändert.

Enttäuschte »ran«ler

»Ich bin sprachlos und weiß echt nicht, was man noch machen kann. Wir haben an der Sendung gearbeitet, mit Uli Hoeneß und Gerald Asamoah hochkarätige Gäste im Studio gehabt und einige Schmankerl geliefert«, sagte am Sonntag der frustrierte »ran«-Moderator Jörg Wontorra der Deutschen Presse Agentur (dpa). Die erneute Bauchlandung seiner Sendung traf den 52-Jährigen schwer: »Ich bin enttäuscht über die Quote, weil Fußball eigentlich mehr Wert hat.« Doch die Fans lehnen den von der Kirch- Gruppe gewollten und vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) und der Deutschen Fußball-Liga (DFL) als »zeitnah« eingestuften Sendetermin 20.15 Uhr ab. Das wurde am 2. Spieltag noch deutlicher als zum Auftakt.

Sogar das ZDF- Sportstudio, das von 22.15 Uhr an ebenfalls alle Spiele und alle Tore aus der Bundesliga zeigte, lag mit 2,34 Millionen Zuschauern (12,7 Prozent) noch vor SAT.1.

Liga bleibt stur

DFL-Chef Werner Hackmann bezeichnete die Quote als enttäuschend, führte die geringe Resonanz aber nicht auf die späte Sendezeit zurück. Sie sei im internationalen Vergleich immer noch sehr zeitnah. »Ich denke, das ist ein Gewöhnungsprozess, der einsetzen wird. Für diese Saison ist die Zeit 20.15 Uhr fest eingeplant«, sagte Hackmann bei NDR 1 Radio Niedersachsen: »Ich sehe mit Spannung zu, wie sich die Sache weiter entwickelt.«

Sponsoren meckern

Bereits in der vergangenen Woche hatten Sponsoren über die schwachen »ran«-Quoten geklagt. Den Bundesligavereinen drohen geringere Einnahmen aus dem Sponsoring und der Bandenwerbung. »Man wird sicherlich mit den Sponsoren sprechen müssen. Aber auch sie werden sich die Entwicklung ansehen, und ich denke, nach zwei Sendungen ist es noch zu früh«, meinte Hackmann.

Fans weichen aus

Viele Fußball-Fans nehmen aus Protest gegen Rechteinhaber Leo Kirch das Premiere World-Angebot von Gastwirtschaften und Kneipen an und verfolgen die Bundesliga-Spiele gemeinsam vor Großbild-Leinwänden. Die Gastwirte müssen dafür eine Extra-Gebühr von 350 Mark plus Mehrwertsteuer an den Pay-TV-Sender zahlen und sich registrieren lassen. Diese Zuschauer können am Abend auf die Zusammenfassung bei SAT.1 verzichten.

Das gilt auch für Sportinteressierte, die sich samstags zwischen 17.30 und 20.15 Uhr in der ARD-Sportschau und in verschiedenen Nachrichtensendungen über die Bundesliga informieren können. Fast alle TV-Anbieter berichten in Bild und Ton über die Liga. Bewegte Bilder zeigte das ZDF in »heute« von den Spielen Rostock - Leverkusen und Bremen - Cottbus. Die ARD-Tagesschau um 20.00 Uhr bot kurze Ausschnitte von den Partien Bayern München - FC Schalke 04 und 1. FC Köln - 1860 München an. Ein Filmbericht vom Spiel Hertha BSC - Borussia Dortmund wurde der Tagesschau nach Angaben ihres Sprechers von der Kirch-Gruppe verwehrt. Im Streit um die Bundesliga- Kurzberichte in der Tagesschau sollen am Freitag auf Vermittlung von DFB und DFL die Gespräche zwischen ARD und Kirch fortgesetzt werden.

Wissenscommunity

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(