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FUSSBALL: Dortmund sagt »Bye, bye Meisterschaft«

Der Traum vom Meistertitel ist für Borussia Dortmund wohl ausgeträumt. Ausgerechnet das auswärtsstärkste Team der Fußball-Bundesliga kam heute beim VfL Wolfsburg über ein 1:1 (1:1) nicht hinaus.

Der Traum vom Meistertitel ist für Borussia Dortmund wohl ausgeträumt. Ausgerechnet das auswärtsstärkste Team der Fußball-Bundesliga kam gestern beim VfL Wolfsburg über ein 1:1 (1:1) nicht hinaus und konnte so seinen dritten Tabellenplatz nicht verbessern.. Der stark aufspielende Andrzej Juskowiak hatte die Gastgeber vor 20 400 Zuschauern im ausverkauften VfL-Stadion in Führung gebracht, bevor Jörg Heinrich den Endstand erzielte. Aber nicht nur Dormtund war mit diesem Punkt nicht geholfen. Auch den »Wölfen« reicht der eine Punkt im Kampf um einen UEFA-Cup-Platz nicht.

Engagierte »Wölfe«

Die frühe VfL-Führung war hoch verdient, denn die »Wölfe« agierten in der Anfangs-Viertelstunde deutlich bissiger und hatten gleich mehrere gute Chancen. Bereits in der 5. Minute hatte Juskowiak eine Großchance, der Ball sprang jedoch am langen Pfosten vorbei. Jonathan Akpoborie setzte einen wuchtigen Kopfball nach tollem Flankenlauf von Patrick Weiser übers Tor, später scheiterte er nach einem Solo an BVB-Torhüter Jens Lehmann.

Als Wolfsburg schon auf das 2:0 drückte, fiel wie aus heiterem Himmel der Ausgleich. Das schmeichelhafte 1:1 durch Heinrich entsprach keineswegs den Spiel- und Chancenanteilen. Doch das Tor gab der Sammer-Elf mächtig Auftrieb und der sehenswerten Partie bis zum Schlusspfiff zusätzlichen »Pfeffer«.

Ersatzgeschwächte Wolfsburger

»Wir müssen so weiter spielen und die Chancen besser nutzen«, forderte in der Halbzeitpause VfL-Trainer Wolfgang Wolf, der anders als Dortmunds Coach Matthias Sammer seine Stammelf auf einigen Positionen neu besetzen musste: Neben den verletzten Dietmar Kühbauer und Krzysztof Nowak fehlte ihm vor allem Leistungsträger Charles Akonnor schmerzlich. Der Ghanaer war beim Friseurbesuch mit der Hand in einen Glastisch gefallen und hatte sich so böse am Daumen verletzt, dass der Notarzt die tiefe Schnittwunde nähen musste.

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