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International Chelsea bucht FA-Finalticket - United stellt Vorsprung wieder her


Sowohl das FA Cup-Halbfinale zwischen dem FC Chelsea und Tottenham Hotspur, als auch der Liga Auftritt Manchester Uniteds gegen Aston Villa sorgten in England für Diskussionsstoff. Chelsea und United gewannen zwar deutlich, mussten aber Kritik am Zustandekommen zweier Tore einstecken.

Sowohl das FA Cup-Halbfinale zwischen dem FC Chelsea und der Tottenham Hotspur, als auch der Liga Auftritt Manchester Uniteds gegen Aston Villa sorgten in England für Diskussionsstoff. Chelsea und United gewannen zwar deutlich, mussten aber Kritik am Zustandekommen zweier Tore einstecken.

Mit einem 5:1 (1:0) gegen Tottenham Hotspur hat der FC Chelsea das Finale des FA Cups gegen den FC Liverpool erreicht. Didier Drogba traf für die Blues kurz vor der Halbzeit zur Führung im Wembley Stadion (43. Minute), Juan Mata erhöhte kurz danach (49.) zum 2:0.

Hoffnungen schöpften die Spurs dank des Treffers von Gareth Bale (56.), doch Ramires (77.) und Frank Lampard (81.) beendeten diese innerhalb von vier Minuten. In der Nachspielzeit sorgte Florent Malouda für den Endstand.

Mata macht das Helmer-Tor

Von den insgesamt sechs Toren war es das Tor zum 2:0 von Mata, das für Diskussionsstoff sorgte. Schiedsrichter Martin Atkinson gab den Treffer des Spaniers, obwohl zumindest in der Wiederholung klar ersichtlich war, dass das Spielgerät die Linie nicht überquert hatte, da Ledley King und Benoit Assou-Ekotto dies verhindert hatten.

Alle Proteste der Spurs-Akteure und eine Rudelbildung nutzten nichts – Atkinson hielt an seiner Meinung fest und trug so seinen Teil zur Debatte um den Videobeweis oder Chip im Ball bei. Selbst Chelseas Kapitän John Terry erkannte nach der Partie an, dass dieser Treffer nicht hätte zählen dürfen und machte sich seinerseits für neue Technologien stark. "Wir reden schon lange über solche Technologien, hoffen wir also, dass die entscheidenden Leute die richtigen Schlussfolgerungen ziehen", erklärte er gegenüber dem TV-Sender ITV

Young sorgt für Gesprächsstoff

Auch beim 4:0 (2:0) von Manchester United gegen Aston Villa in der Premier League gab ein Tor Anlass zur Debatte: Bereits nach 7. Minuten hatte Wayne Rooney einen umstrittenen Elfmeter nach einem vermeintlichem Foul an Ashley Young zur Führung verwandelt. Danny Welbeck erhöhte kurz vor der Pause (43.), erneut Rooney (74.) und Nani rundeten das Ergebnis ab, dass United an der Spitze wieder den alten Fünf-Punkte-Vorsprung auf den Lokalrivalen City bescherte.

Für Kritik sorgte Youngs Verhalten beim Elfmeter. Er hatte die unglückliche Einladung von Aston Villas Ciaran Clark in der siebten Minute zu dankbar angenommen und war zu leicht über dessen Bein geflogen. Newcastle Uniteds Ryan Taylor urteilte laut soccernet.com via Twitter, Youngs Verhalten sei eine "Schande", löschte seinen Tweet jedoch wieder. Legende Gary Lineker warnte Young indes, dass ihm solch ein Verhalten einen ungewollten Ruf einbringen würde.

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