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Nach CL-Titel: Beckenbauer will Klopp bei den Bayern sehen – das sagt der Liverpool-Coach dazu

Bayern-Ehrenpräsident Franz Beckenbauer wünscht sich Jürgen Klopp als Trainer des FC Bayern München. Nun hat Klopp ihm geantwortet und macht klar: Der FC Bayern München sollte nicht so schnell mit ihm planen.

Hat in Liverpool einen Vertrag bis 2022: Jürgen Klopp

Hat in Liverpool einen Vertrag bis 2022: Jürgen Klopp

DPA

Franz Beckenbauer hat nach dem Champions-League-Sieg des FC Liverpool seinen Wunsch erneuert, dass Jürgen Klopp Trainer beim FC Bayern München wird. Nun hat Klopp auf Beckenbauer via "Bild" geantwortet: "Ich mag den Franz – und er mag mich. Aber ich habe einen langfristigen Vertrag in Liverpool." Eine generelle Absage an die Bayern spricht Klopp allerdings nicht aus. Sowohl Bayern als auch der BVB hätten aktuell sehr gute Trainer. "Und was in fünf Jahren oder später sein könnte, weiß ich nicht. Vielleicht gibt es dann ganz andere Trainer, die infrage kommen", sagt Klopp.

Bleibt Jürgen Klopp über 2022 hinaus in Liverpool?

Klopps aktueller Vertrag in Liverpool läuft noch bis 2022. Doch laut einem Bericht des "Guardian" reicht das dem Klub nicht. Die Besitzer des Vereins, die Fenway Sports Group, wolle nach den Verträgen mit Mohamed Salah, Sadio Mané und Roberto Firmino (bis 2023), sowie Trent Alexander-Arnold und Andy Robertson (bis 2024) auch Klopps Vertrag vorzeitig verlängern. Bislang hatte Klopp laut der Zeitung neue Vertragsgespräche abgelehnt, obwohl er den Job in Liverpool liebe und seine Familie sich dort wohlfühle. Andererseits schwärmt er von seinem noch jungen Team und dessen Potenzial. Vielleicht liebäugelt er inzwischen doch mit einem längeren Verbleib in Liverpool. Sollte er den Vertrag verlängern und auch erfüllen, bliebe er in Liverpool länger als in Mainz oder beim BVB.

So oder so: Der FC Bayern München wird sich in Sachen Klopp noch Jahre gedulden müssen. Falls die Bayern-Bosse überhaupt so über Klopp denken wie der Ehrenpräsident der Bayern.

Zunächst aber geht es für Klopp in den Urlaub. Wohin genau, wollte der 51 Jahre alte Fußballlehrer der "Bild" nicht verraten. Er könne nur sagen, "dass es weit, weit weg geht". Sylt - wo er zu Dortmunder Zeiten oft Urlaub machte -  scheidet damit offenbar aus. 

tk

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