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KSC vor Relegation: "Wir stellen dem HSV die Uhr ab!"

Der Karlsruher SC fordert den HSV in den Relegationsspielen heraus. Angst vor dem Bundesliga-Dino zeigt der Zweitligist dabei nicht - im Gegenteil: Es werden forsche Sprüche Richtung Norden geschickt.

Jubel im Wildpark: Enrico Valentini, Manuel Torres und Torschütze Rouwen Hennings (v. l.) nach dem 1:0-Führungstreffer gegen 1860 München

Jubel im Wildpark: Enrico Valentini, Manuel Torres und Torschütze Rouwen Hennings (v. l.) nach dem 1:0-Führungstreffer gegen 1860 München

Der Karlsruher SC hat dem Druck im Aufstiegskampf standgehalten: Mit einem 2:0-Heimerfolg gegen den abstiegsbedrohten TSV 1860 München verteidigten die Badener im heimischen Wildparkstadion den Relegationsplatz. In den Entscheidungsspielen wartet mit dem HSV das letzte verbliebene Gründungsmitglied der Bundesliga. Übertriebener Respekt vor so viel geballter Tradition ist den Spielern des KSC aber fremd - noch im Siegestaumel gibt es bereits die ersten Kampfansagen an die Hamburger.

"Ich glaube, es ist an der Zeit, dass wir die Uhr abstellen", sagt der 21-jährige Philipp Max der "Bild"-Zeitung. Auch Torwart Dirk Orlishausen wird in seiner Einschätzung des Gegners mit dem großen Namen deutlich: "Wer zweimal hintereinander so eine Saison spielt, ist irgendwann fällig", sagt der 32-Jährige. "Warum nicht dieses Jahr gegen uns?“

Vielleicht sind die Sprüche auch eine Reaktion auf die forschen Töne von HSV-Torwart René Adler. Der hatte nach dem 2:0-Heimerfolg seines Teams gegen Schalke 04 am letzten Bundesliga-Spieltag auf die Frage nach dem Relegations-Wunschgegner selbstbewusst verkündet: "Mir ist egal, gegen wen wir spielen – wir schlagen jeden!“

Der HSV und der KSC trafen zuletzt in der 1. Runde des DFB-Pokals in der Saison 2012/13 aufeinander. Der damalige Drittligist aus Karlsruhe siegte überraschend mit 4:2. Den vorentscheidenden Fehler zum 3:2 leistete sich seinerzeit in seinem ersten Pflichtspiel für den HSV: René Adler ...

tim

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