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Karrieretief: Hitzlsperger will kämpfen

Thomas Hitzlsperger will die Saison beim VfB Stuttgart zu Ende spielen und nicht zu einem anderen Club wechseln. Nachdem der frühere Kapitän der Schwaben seinen Stammplatz im Club verloren hat, droht ihm auch das Aus in der Nationalelf.

Obwohl er seinen Stammplatz verloren hat und auch Bundestrainer Joachim Löw ihm zu einem Vereinswechsel rät, möchte Nationalspieler Thomas Hitzlsperger vorerst beim Fußball- Bundesligisten VfB Stuttgart bleiben. "Es ist mein Wunsch, die Runde beim VfB zu beenden. Ich habe auch noch mit niemandem gesprochen", sagte der 27-Jährige nach dem Stuttgarter 1:0-Sieg in Freiburg. Medienübergreifend war zuvor über einen Weggang von Hitzlsperger noch im Januar spekuliert worden. Mit Blick auf seine WM-Chancen hatte Löw der "Bild"-Zeitung gesagt: "Ich rate ihm, eine Lösung zu finden, bei der er wieder Spielpraxis bekommt."

Auch VfB-Manager Horst Heldt bezeichnete Hitzlspergers Situation in Stuttgart als "nicht einfach. Aber wir werden ihm sicherlich nicht sagen, dass er den Verein verlassen soll". Der ehemalige Kapitän hat im defensiven Mittelfeld zurzeit Sami Khedira und Christian Träsch vor sich und litt in der vergangenen Woche auch unter Knieproblemen. "Er ist ein großer Kämpfer und hat große Verdienste hier. Aber um zu spielen, muss er andere verdrängen", sagte Trainer Christian Gross. Selbst wenn Hitzlsperger über das Ende der Wechselfrist am 1. Februar hinaus in Stuttgart bleiben sollte, ist seine längerfristige Zukunft beim VfB ungewiss. Sein Vertrag läuft am Saisonende aus.

Am Freitagabend wurde der Nationalspieler in der 72. Minute für Alexander Hleb eingewechselt. "Es hat mich gefreut, gleich nach meiner Verletzungspause wieder dabei zu sein", sagte er. "Aber ich will bald auch wieder von Anfang an spielen."

DPA / DPA

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