Nationalmannschaft Löw lässt Frings zu Hause


Bundestrainer Joachim Löw hat auf eine Nomnierung von Torsten Frings für das Freundschaftsspiel gegen England verzichtet. Ángeblich sei das Medienintersse im Moment zu groß. So richtig nachvollziehbar ist die Ausbootung von Frings aber nicht.

Torsten Frings wird nach eigener Aussage nicht zum Aufgebot der deutschen Fußball-Nationalmannschaft für das letzte Länderspiel des Jahres am kommenden Mittwoch gegen England gehören.

"Wir sind überein gekommen, dass ich nicht dabei bin", berichtete der Bremer Profi in einem Interview mit dem "kicker" von einer Vereinbarung mit Bundestrainer Joachim Löw. Der 31-Jährige war zuletzt zweimal nicht in der Stammformation berücksichtigt worden. Nach seiner darauffolgenden Kritik an Löw hatte der Bundestrainer den Mittelfeldspieler wie den ebenfalls kritischen Kapitän Michael Ballack in einem Vier-Augen-Gespräch zur Räson gerufen.

Frings nannte die Querelen als Grund für den auch von ihm befürworteten Verzicht. "Schon bei unserem Gespräch in der letzten Woche habe ich dem Bundestrainer gesagt, dass es vielleicht wegen des zuletzt entstandenen Theaters besser sei, wenn ich nicht komme", sagte Frings.

Dennoch will der Werder-Akteur zum Treffpunkt der Nationalmannschaft am Sonntag nach Berlin reisen. Vor dem Klassiker gegen England stehen für den Mannschaftsrat, dem Frings angehört, die Verhandlungen über die Prämien für die WM-Qualifikation an.

DPA DPA

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