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Polizeieinsätze in der Bundesliga Bremens Innensenator attackiert DFL und DFB


Der Streit zwischen der Bundesliga und der Stadt Bremen um die Finanzierung von Polizeieinsätzen bei Fußballspielen eskalier. Innensenator Mäurer wehrt sich gegen Drohungen von DFL und DFB.

Bremens Innensenator Ulrich Mäurer legt im Streit um eine finanzielle Beteiligung an Polizeieinsätzen von Hochrisiko-Spielen nach. Das vom Profi-Fußball vorgebrachte Argument einer Verfassungswidrigkeit weist der SPD-Politiker zurück.

"Ich kenne mich auch etwas aus in der Verfassung. Aber diese Behauptung halte ich für groben Unsinn", sagte Mäurer der "Süddeutschen Zeitung". Der Bremer Senat handele nach Recht und Gesetz. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) argumentiert, die öffentliche Sicherheit sei allein Aufgabe des Staates.

Zur Drohung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), keine Länderspiele mehr an die Stadt zu vergeben, sagte Mäurer: "Das soll wohl heißen - jetzt zeigen wir mal Bremen, wer mit wem hier tanzt. Ich finde, dieses Vorgehen spricht Bände." Dass Bremen die Liga angehe, "scheint einer Majestätsbeleidigung gleichzukommen". Bundesligist Werder Bremen hatte erklärt, den drohenden Entzug des Länderspiels gegen Gibraltar am 14. November durch den DFB nachvollziehen zu können.

kng/DPA DPA

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