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Watford-Profi Ben Foster Nach dem Spiel: Demenzkranker Fußball-Fan irrt auf Straße umher – Keeper kommt vorbei und rettet ihn

Ben Foster
Watford-Torwart Ben Foster bewies ein großes Herz (Archivbild)
© Simon Stacpoole / Picture Alliance
Ben Foster, Torwart des englischen Erstligisten FC Watford, hat ein großes Herz bewiesen: Er half nachts einem kranken Fan in Not und zeigte sich im Anschluss noch äußerst großzügig.

Premier-League-Keeper Ben Foster vom FC Watford wird derzeit in Großbritannien gefeiert. Allerdings nicht für seine Leistungen auf dem Platz. Der 36-Jährige half laut einem Bericht einem 80-jährigen Mann, der an Demenz leidet.

Foster selbst machte die Sache nicht publik, sie wurde über Twitter öffentlich. "Super Ben auf und neben dem Platz", twitterte sein in Watford nordwestlich von London ansässiger Verein. Zuvor hatte Dior Angus, der in der fünften englischen Liga für Barrow spielt, die Geschichte ebenfalls per Tweet öffentlich gemacht: 

80-Jähriger lief nach Panne im Dunklen los

Angus' Tweet greift dem Anschein nach einen Post von einem Verwandten des Mannes auf, dem Foster geholfen hat. Nach dem 0:0 gegen Crystal Palace am 7. Dezember fährt Foster demnach mit seiner Frau und seinem Vater nach Hause, als ihnen ein älterer Mann auffällt. Der 80-Jährige wollte zehn Meilen im Dunklen zu Fuß auf der zweispurigen Straße nach Hause laufen, weil die Autobatterie schlapp gemacht hatte.

Erst fährt Foster weiter, doch dann machen er und seine Familie sich Sorgen und kehren um. Und finden den Mann, der seit 60 Jahren Dauerkarteninhaber des Watforder Clubs ist, in einem Graben liegend. Foster hilft dem Mann, fährt ihn nach Hause und lädt ihn zu sich zum Weihnachtsfest ein, falls er allein sein sollte. Und obendrauf gibt Foster noch ein Versprechen: Falls der 80-Jährige nächstes Jahr noch in der Lage ist, zu den Watford-Spielen zu kommen, bezahlt der Torwart die Dauerkarte.

In seiner Heimat wird Foster für sein mitfühlendes Handeln gefeiert: "Ben Foster zeigt, dass er einer der Guten im Fußball ist", titelt etwa die BBC. Sportlich läuft es dagegen für Foster mit seinem Club Watford FC als Tabellenletzter der englischen Premier League mit bisher nur einem Sieg alles andere als gut. Aber vielleicht hat Foster ja künftig durch seine gute Tat das Karma auf seiner Seite.

rös DPA

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