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Raiola-Forderung blockiert angeblich Malen-Transfer zum BVB

Donyell Malen PSV 10062019
Donyell Malen PSV 10062019
Bei den Verhandlungen über eine Ablösesumme liegen die PSV und der BVB angeblich weit auseinander. Grund soll die Zahlung für Berater Raiola sein.

Der Transfer von Donyell Malen von der PSV Eindhoven zu Borussia Dortmund hängt angeblich an den enormen Beträgen, die Malens Berater Mino Raiola bei einem Deal kassieren würde. Das berichten die Ruhr Nachrichten. Demnach stünden Raiola 30 Prozent der Ablösesumme zu, was bei einem geschätzten Betrag von 30 Millionen Euro also neun Millionen Euro wären.

Diese 30 Millionen Euro fordern angeblich die Eindhovener, die unter dem Strich dann aber nur 21 Millionen Euro für den Angreifer auf ihrem Konto verbuchen könnten. Dem Bericht zufolge erklärt das auch, warum sich die Niederländer bislang wenig verhandlungsbereit zeigten, was die Ablösesumme angeht.

Zorc: "Ansonsten muss man auch mal Nein sagen"

Bereits seit einigen Wochen verhandeln die beiden Klubs, mit Malen selbst soll sich der BVB schon längst einig sein. Die Dortmunder selbst erwarten den Verkauf von Jadon Sancho zu Manchester United, der ihnen 85 Millionen Euro einbringen wird. Dass sie deshalb bereit sind, bei Malens Ablösesumme großzügiger zu sein, dementierte Sportdirektor Michael Zorc: "Es muss finanziell passen, ansonsten muss man auch mal Nein sagen", sagte er den Ruhr Nachrichten.

Für die PSV wäre eine Verkauf von Malen in jedem Fall ein Top-Geschäft: Der 22-Jährige kam 2017 für nur 600.000 Euro von der zweiten Mannschaft des FC Arsenal.

Goal

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