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RECHTSSTREIT: Kahn bleibt im Hanuta

Das Landgericht Frankfurt hat am Donnerstag das Werbeverbot für den Süßwarenhersteller Ferrero mit Nationaltorwart Oliver Kahn aufgehoben.

Das Landgericht Frankfurt hat am Donnerstag das Werbeverbot für den Süßwarenhersteller Ferrero mit Nationaltorwart Oliver Kahn aufgehoben. Das Urteil erspart vor allem dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) eine Menge Ärger, denn es entbindet den DFB zunächst von einer grundlegenden Reform der abzuschließenden Werbeverträge mit den Nationalspielern.

Entscheidung aufgehoben

Kahn hatte vor zwei Wochen die Werbeaktion mit dem DFB-Sponsor Ferrero gestoppt, weil er sich durch diese in einen Interessenkonflikt mit seinem privaten Sponsor Nestlé gedrängt sah. Der Bayern-Keeper, der seit November für das Konkurrenzunternehmen wirbt, habe von dem Umfang der Ferrero-Kampagne nichts gewusst. Die von Kahn vor 14 Tagen erwirkte Entscheidung war wegen ihrer Eilbedürftigkeit ohne Anhörung der Firma Ferrero erlassen worden.

Einwilligung lag vor

Ferrero, das traditionell in seinem WM-Sammelheft mit Bildern der deutschen Nationalspieler wirbt, hatte dagegen Widerspruch eingelegt. Das Landgericht Frankfurt entschied nach erneuter Verhandlung am Donnerstag nun zu Gunsten des Unternehmens. Laut Begründung der Entscheidung hatte die neue Verhandlung ergeben, dass die erforderliche Einwilligung Kahns zu der Ferrero-Werbung vorlag. Darauf hatte sich auch der DFB berufen. Das Gericht folgte damit nicht der Argumentation von Kahns Prozessvertreter Matthias Prinz, wonach Ferrero die Werbeaktion ohne die Einwilligung Kahns gestartet habe. Der Bayern-Torhüter war bei der Verhandlung nicht anwesend und wollte sich zu diesem Thema auch nicht äußern.

Hätte das Gericht für Kahn entschieden, wäre der DFB in die Bredouille geraten. Dies hätte den Verband gezwungen, künftig alle Sponsorverträge mit den Spielern abzustimmen. Diese kassieren in der Regel größere Summen von privaten Sponsoren, die wie im Fall Kahn manchmal in direkter Konkurrenz zum DFB-Partner stehen.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.