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U21-EM-Qualifikation Holtby führt Deutschland zur U-21-EM


Durch eine souveräne Vorstellung im Qualifikations-Rückspiel in der Schweiz qualifiziert sich die deutsche U-21 für die EM. Schalke-Mittelfeldspieler Lewis Holtby ist dabei bester Mann auf dem Platz.

Die deutschen U-21-Junioren haben das Ticket zur Fußball-EM 2013 souverän und eindrucksvoll gelöst. Die Mannschaft von Trainer Rainer Adrion gewann am Dienstag das Playoff-Rückspiel gegen die Schweiz mit 3:1 (3:0) und erreichte somit nach dem 1:1 im Hinspiel erstmals seit vier Jahren wieder die EM-Endrunde, die vom 5. bis 18. Juni 2013 in Israel stattfindet. Vor 10.000 Zuschauern in der Swisspoarena in Luzern erzielten Lewis Holtby (8. Minute), Lasse Sobiech (20.) und Sebastian Polter (45.) die Treffer für die in zwölf Qualifikationsspielen unbesiegte deutsche Mannschaft. Der Treffer für die Schweiz durch Josip Drmic (75.) kam viel zu spät.

Die DFB-Auswahl erwischte im Vergleich zum Hinspiel einen Auftakt nach Maß. Diesmal nutzte das Team im Vergleich zur ersten Partie ihre erste Torchance. Kapitän Holtby erzielte mit einem direkt verwandelten Freistoß von der rechten Seite frühzeitig die 1:0-Führung für seine Mannschaft. Für den stark verbesserten Schalker, der zuletzt eine enttäuschende Leistung gezeigt hatte, war es im 20. Länderspiel bereits der zwölfte Treffer für die U-21-Auswahl.

DFB-Coach Adrion hatte die Lehren aus dem Heimspiel am vergangenen Freitag gezogen und seine Elf auf vier Positionen verändert. Im defensiven Mittelfeld kam Christoph Moritz, der zuletzt nur in der Regionalliga spielte, erstmals seit fast zwei Jahren wieder zum Einsatz, in der Sturmmitte ersetzte Sebastian Polter den Gladbacher Peniel Mlapa und auf den Flügeln sollte Karim Bellarabi für frischen Wind sorgen. Den gesperrten Jan Kirchhoff ersetzte der Hoffenheimer Stefan Thesker in der Innenverteidigung.

Entscheidung schon zur Pause

Die Rechnung ging auf: In der 20. Minute schlug erneut Holtby einen Freistoß von der rechten Seite, den Sobiech letztlich per Kopf zum 2:0 verwandelte. Dabei wurde der Innenverteidiger von seinem Gegenspieler Francois Affolter angeköpft, von dort sprang der Ball dann ins Tor. Damit hatte sich die DFB-Elf einen komfortablen Vorsprung erspielt. Thesker hatte kurz darauf sogar die Möglichkeit auf 3:0 zu erhöhen, aber sein Kopfball strich knapp über das Tor.

Die im ersten Spiel so starken Schweizer fanden überhaupt nicht zu ihrer Linie und hatten lediglich durch Nzuzi Toko eine gute Tormöglichkeit. (45.). Kurz zuvor hatte Polter aber bereits nach Pass von Bellarabi auf 3:0 erhöht. Damit war die Partie entschieden. "Das sieht nach Siegermentalität aus", befand DFB-Sportdirektor Robin Dutt. Die Gastgeber bemühten sich zwar noch um den Anschluss, doch der gute Torhüter Bernd Leno ließ sich nicht überwinden.

stu/DPA DPA

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