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Uefa-Pokal: HSV und Nürnberg eine Runde weiter

Im Uefa-Pokal können die deutschen Vertreter mithalten: HSV-Stürmer Paolo Guerrero hat die Hamburger fast im Alleingang gegen Litex Lowetsch in die Gruppenphase des Uefa-Cups geschossen. Nürnberg reichte ein Unentschieden bei Rapid Bukarest, um weiterzukommen.

Paolo Guerrero mit einem Doppelpack und "Mister Europacup" Rafael van der Vaart haben den Hamburger SV in die Gruppenphase des Uefa-Cups geschossen: 16 Tage nach dem 1:0 im Hinspiel bezwang der Peruaner am Donnerstag mit zwei Treffern beim 3:1 (1:1) den bulgarischen Vertreter Litex Lowetsch praktisch im Alleingang. Allem Krisengerede zum Trotz ist auch der 1. FC Nürnberg erstmals seit 45 Jahren die zweite Runde im Fußball-Europapokal erreicht. Dank der Tore von Peer Kluge (22.) und Zvjezdan Misimovic (56.) zum glücklichen 2:2 (1:1) bei Rapid Bukarest zog der deutsche Pokalsieger am Donnerstag zwei Wochen nach dem torlosen Remis im Hinspiel in die lukrative Gruppenphase ein.

"Wir wollen in Europa mal wieder ein Ausrufezeichen setzen", hatte HSV-Chef Bernd Hoffmann vor der wichtigen Partie gefordert. Die Bulgaren hatten allerdings etwas dagegen. Nach dem Rückstand durch Robert Popow (38.) musste der HSV zwei Minuten ums Weiterkommen zittern, ehe Guerrero mit einem spektakulären Seitfallzieher den Ausgleich besorgte. In der 52. Minute krönte er seine überragende Leistung mit einem Solo zum 2:1, Kapitän van der Vaart setzte in der 72. Minute mit seinem 13. Europacup-Tor für die Hamburger den Schlusspunkt.

Am Ende siegte der HSV souverän

Nach anfänglichen Rhythmusproblemen reichte dem Tabellensechsten der Fußball-Bundesliga eine deutliche Leistungssteigerung im zweiten Abschnitt zum letztlich souveränen Erfolg. Vor 38 204 Zuschauern in der HSH-Nordbank-Arena konnten die Hamburger am Ende wichtige Kräfte für das nächste Pflichtspiel 44 Stunden später in Bielefeld schonen.

Auch der der 1. FC Nürnberg hat allem Krisengerede zum Trotz erstmals seit 45 Jahren die zweite Runde im Fußball-Europapokal erreicht. Dank der Tore von Peer Kluge (22.) und Zvjezdan Misimovic (56.) zum glücklichen 2:2 (1:1) bei Rapid Bukarest zog der deutsche Pokalsieger am Donnerstag zwei Wochen nach dem torlosen Remis im Hinspiel in die lukrative Gruppenphase ein.

Auch Nürnberg winken Millioneneinnahmen

Dort winken den Franken, die inzwischen seit acht Pflichtspielen sieglos sind, weitere Millionen-Einnahmen. Vor 10 000 Zuschauern im Valentin Stanescu-Stadion trafen Cesinha (15.) und Costin Lazar (90.+3) für Rumäniens Cupsieger. Garant für den Teilerfolg des Bundesliga-16. war vor allem Torhüter Jaromir Blazek, der mit glänzenden Paraden weitere Gegentore verhinderte.

"Wir haben über weite Strecken richtig gut gespielt und ein verdientes Remis geschafft. Wenn man beide Spiele sieht, sind wir, denke ich, verdient weitergekommen", sagte "Club"-Trainer Hans Meyer, der sich davon Rückenwind für die Bundesliga erhofft.

DPA/tis / DPA

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