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DFB-Elf: Spieler in der Einzelkritik

Richtig schlecht war keiner im Halbfinale, aber zum Finaleinzug hat es gegen abgebrühte Italiener nicht gereicht: Die Spieler in der Einzelkritik.

Lehmann:

Der Elfmeterkiller von Berlin wurde von den überfallartig angreifenden Italienern weit mehr gefordert als im Viertelfinale von den Argentiniern, bestand die etlichen Bewährungsproben aber ohne Tadel. Seine gute Strafraumbeherrschung und präzisen Abwürfe machen ihn zur unverzichtbaren Stütze der Hintermannschaft. Machtlos an den beiden späten Siegtoren der Italiener.

Friedrich:

Der Rechtsverteidiger bemühte sich in der Defensive nach Kräften und hielt seine Seite weitgehend sauber. Wie schon in den ersten WM-Partien war der Hertha-Kapitän aber Urheber einiger Fehlpässe, fand im Vorwärtsgang kaum ein Durchkommen und verzog einige Flanken.

Mertesacker:

In den letzten WM-Partien hatte der lange Innenverteidiger nahezu fehlerfrei gespielt. Gegen Italien machte der bullige Angreifer Toni dem 21-Jährigen zwar einige Probleme, doch behielt der Profi von Hannover 96 stets die Nerven und zeigte eine sehr solide Partie.

Metzelder:

Der Dortmunder Innenverteidiger bewies im heimischen Dortmunder Stadion Übersicht und Zweikampfstärke und leistete sich kaum gravierende Schnitzer.

Lahm:

Mit dem Juve-Star Camoranesi hatte der junge deutsche Linksverteidiger viel Mühe, ließ den flinken Flügelflitzer aber kaum zum Zuge kommen. In der Offensive zeigte der 22-Jährige gewohnt gute Ansätze, doch fehlte ihm oftmals der Mut und die Durchschlagskraft.

Schneider:

Der Routinier knüpfte zwar nicht ganz an die glänzenden Partien der Vorrunde an, zeigte gegen die starken Italiener auf der rechten Seite jedoch viel Engagement und feine Pässe. Der 32-jährige, der in der Vergab in der 34. die beste deutsche Chance

Kehl:

Der Ersatzmann für den gesperrten Frings sollte die Spielmacher Totti und Pirlo ausschalten, stand aber oft viel zu weit weg. In der Offensive erarbeitete sich der manchmal ungeschickt agierende Dortmunder mit großem Kämpferherz mehrere Chancen. Insgesamt konnte der 26-Jährige den zuletzt überragend spielenden Frings aber nicht ersetzen.

Ballack:

Der Kapitän nahm wie schon gegen Argentinien sofort das Heft in die Hand und agierte zu Beginn offensiver als zuletzt. Dem "Leitwolf" der DFB-Elf unterliefen aber mehrmals ungewohnte Stockfehler und er zeigte gegen Ende deutliche Ermüdungserscheinungen. Kurz vor Schluss verschoss der 29-Jährige einen Freistoß von der Strafraumgrenze. Als Anführer unersetzlich für das Team, als Spielmacher schon besser.

Borowski:

Der Bremer verdrängte den zuletzt mit Ladehemmung spielenden Jungspund Schweinsteiger aus der Startelf, erwischte aber selbst nicht seinen allerbesten Tag. Ihm misslang viel, deshalb ersetzte ihn Klinsmann Mitte der zweiten Hälfte folgerichtig durch Schweinsteiger.

Klose:

Mit seiner feinen Technik schaffte es der Führende der WM-Torschützenliste im Gegensatz zu Podolski mehrmals, die italienische Defensive zu narren. Zugleich leistete der Bremer viel Defensivarbeit. Erneut einer der besten deutschen Spieler. Wurde gegen Ende der Verlängerung durch Neuville ersetzt.

Podolski:

Der Kölner Jungspund hängte sich voll rein und bemühte sich sichtlich um ein konstruktives Kombinationsspiel mit seinem Sturmpartner Klose, konnte aber aus einigen Gelegenheiten kein zählbares Kapital schlagen.

Schweinsteiger:

Der für Borowski Mitte der zweiten Hälfte eingewechselte "junge Wilde" machte Wirbel auf der linken Seite und half fleißig in der Defensive. Versuchte mehrmals, seinen Freund Podolski mit Pässen zu füttern.

Odonkor:

Zur Freude des Dortmunder Publikums brachte Klinsmann den Lokalmatador kurz vor der 90. Minute für den ermatteten Schneider. Der wendige Flügelflitzer beschäftigte in der Verlängerung wie geplant die starke italienische Viererkette und holte einige Eckbälle.

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Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.