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Fußball-Nationalmannschaft: Sorge um Manuel Neuer - droht das WM-Aus?

Vor dem Start des WM-Trainingslagers droht der Nationalmannschaft neuer Verletzungsärger. Torwart Manuel Neuer erschien mit seinem Arm in der Schlinge beim Arzt - die Diagnose steht noch aus.

Auf der Bayern-Siegesfeier auf dem Münchner Rathausbalkon reckte Manuel Neuer den Pokal schon auffällig häufig mit seiner linken Hand. Jetzt kursieren Fotos auf Twitter, die die deutsche Nationalmannschaft und Bundestrainer Joachim Löw in Sorge versetzen. Neuer erscheint mit einem Stützverband für den rechten Arm vor der Arztpraxis von Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt. Droht dem Keeper sogar das WM-Aus? Noch ist die genaue Diagnose nicht öffentlich gemacht worden. Manuel Neuer wollte sich nach Angaben der "tz" zunächst nicht zu seiner Verletzung äußern, bekräftigte aber, ins Trainingslager reisen zu wollen. Im Pokalfinale gegen Dortmund war der Bayern-Keeper unglücklich auf seine Schulter gefallen.

Vor der Kernspin-Untersuchung hatten Münchner Medien von einer Prellung des Schultereckgelenks und einer Zerrung des Kapselbandapparats berichtet. Der FC Bayern München will nach Angaben des Mediendirektors Markus Hörwick am Nachmittag eine Pressemitteilung herausgeben.

Sky-Reporter Torben Hoffmann twitterte dieses Bild zum Zustand von Manuel Neuer:

Gesundheitliche Fragezeichen gibt es auch bei Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger. Am Montag unterzogen sich die angeschlagenen Nationalspieler in München einer medizinischen Untersuchung. Die Diagnosen sind auch in diesen beiden Fällen noch nicht bekannt.

Löw versammelt sein vorläufiges WM-Aufgebot am Mittwoch in St. Martin, wo der DFB-Tross im Golf & Spa Resort Andreus in St. Leonhard für elf Tage Quartier bezieht. Vor dem Start des WM-Trainingslagers in Südtirol hat Bundestrainer Joachim Löw nochmals eine wichtige Voraussetzung für die Brasilien-Mission des Nationalteams erneuert. "Ich betone dies gerne noch einmal: Das Turnier wird allen Spielern körperlich alles abverlangen. Die Spieler, die mit nach Brasilien kommen, müssen also topfit und voll im Rhythmus sein", wird Löw am Montag auf der Internetseite des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zitiert: "Dafür steht vorher das Trainingslager im Passeiertal in Südtirol an."

Sami Khedira, ein halbes Jahr nach seinem Kreuzbandriss wieder im Spielbetrieb, wird erst nach dem Champions-League-Finale mit Real Madrid nach Norditalien nachreisen.

feh/DPA / DPA

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