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Französische Nationalelf: Der Weltmeister löst sein Versprechen ein: Dafür spendet Mbappé seine komplette WM-Prämie

Er war einer der Superstars der WM: Kylian Mbappé, Angreifer von Weltmeister Frankreich. Nun macht der 19-Jährige sein Versprechen wahr und spendet seine komplette WM-Prämie von 432.000 Euro für einen guten Zweck.

Kylian Mbappé

Kylian Mbappé will keine Geld für den Einsatz im Nationaltrikot erhalten und spendet seine WM-Prämie von 432.000 Euro für eine wohltätige Organisation

DPA

Kylian Mbappé hat es mit seinen 19 Jahren als Fußballer ziemlich weit gebracht. Sogar der große gratulierte dem Angreifer von Paris Saint-Germain nach dem gewonnen WM-Finale gegen Kroatien. Gemeinsam haben die beiden außergewöhnlichen Fußballer, dass sie mit nicht mal 20 Jahren Weltmeister wurden und jeweils im Finale trafen. Pelé war bei seinem ersten Erfolg mit Brasilien 1958 sogar zwei Jahre jünger als der Franzose.

Mbappé ist nicht nur ein früh gereifter Superstar, er scheint sich auch Gedanken über seine Rolle jenseits des Rasens zu machen. Schon mitten im Turnier hatte er verkündet, dass er seine WM-Prämie vollständig spenden wolle. Durch den Titelgewinn ist die stattliche Summe von 432.000 Euro zusammengekommen.

Kylian Mbappé unterstützt Sport für behinderte Kinder

Laut der französischen Sportzeitung "L'Equipe" wird Mbappé das Geld der Wohltätigkeitsorganisation Premiers de Cordée spenden, für die er schon länger Pate steht. Diese richtet unter anderem Sportveranstaltungen für körperlich behinderte Kinder aus. Premiers de Cordée ist auch in Mbappés Heimatstadt Bondy aktiv, eine kleine Banlieue-Gemeinde nordöstlich von Paris. Hier wuchs der 19-Jährige als Sohn eines Fußball-Trainers und einer Profi-Handballerin auf. Vater Wilfred stammt aus Kamerun, während Mutter Fayza algerische Wurzeln hat.

Emmanuel Macron Dab

Mbappé, dessen Jahresgehalt bei PSG bei 18 Millionen Euro liegen soll, begründete seine Spende damit, dass er kein Geld bekommen wolle, um für sein Land zu spielen. 

Seine Zukunft sieht Mbappé übrigens weiter in . Auf die Frage, ob er bei PSG bleiben werde, antwortete der 19-Jährige bestimmt: "Natürlich, zu 100 Prozent." Damit ist ein möglicher Wechsel zu Real Madrid vorerst vom Tisch. Mbappé war in der spanischen Hauptstadt zuletzt immer wieder als Nachfolger von Weltfußballer Cristiano Ronaldo gehandelt worden, der kürzlich zu Juventus Turin wechselte.

tis

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