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WM 2018: Messi stellt historischen Rekord auf - und bleibt im Turnier

Man sollte ihn nie abschreiben: Im letzten Gruppenspiel seiner Mannschaft drehte Lionel Messi auf - und erzielte die wichtige Führung. Damit gelang dem Argentinier ein Rekord für die Ewigkeit.

Messi

Messi bejubelt seinen Treffer zum 1:0 gegen Nigeria.

DPA

Wer ist der größte Fußballer der Welt? Seit Jahren kommen dafür eigentlich nur zwei Spieler infrage, die um diesen Titel konkurrieren. Der Portugiese Cristiano Ronaldo. Und Lionel Messi. Seit 2008 teilen sich diese beiden Spieler diese Trophäe. Jeder hat sie fünf Mal gewonnen.

Und 2018? Da hat Ronaldo erst einmal gut vorgelegt. Er gewann mit Real Madrid im Mai zum dritten Mal in Folge die Champions League. Und startete enorm treffsicher in diese WM. Vier Mal traf der 33-Jährige bislang bei diesem Turnier. Und deutete mit seinem eigenartigen Zieganbart-Jubel bei seinem ersten Treffer an, dass er das Duell der Weltbesten auch in Russland gedenkt fortzusetzen. Ziege heißt auf Englisch "Goat" - und steht seit dem Boxer Muhammad Ali für "Greatest of all Time".

Immer wieder Messi vs. Ronaldo

Doch wer das Duell bei dieser WM für sich entscheidet, ist noch nicht ausgemacht. Denn dem in Argentinien viel gescholtenen Messi gelang im letzten Vorrundenspiel seiner Mannschaft ein wunderbares Tor gegen Nigeria; das 100. des Turniers. Und ein wichtiges dazu. Denn die Gauchos brauchten einen Sieg - und er lieferte den Grundstein dafür. 

Gleichzeitig war es auch ein historischer Treffer, wie die englische Fußball-Legende Gary Lineker anmerkte. "Messi becomes the first player to have scored a World Cup goal as a teenager, in his twenties and in his thirties", schrieb der 80-fache Nationaspieler auf Twitter."Messi ist nun der erste Spieler, der als Teeanger, in seinen Zwanzigern und in seinen Dreißigern ein Tor bei einer WM erzielt hat."

Für Messi ist es ein weiterer Rekord, den er seiner an Superlativen reichen Karriere hinzufügt. Ob ihn das interessieren wird? Was ihm wirklich fehlt, ist ein Titel mit der Nationalmannschaft. Dem ist er mit seinem Treffer und dem dramatischen 2:1-Sieg gegen Nigeria ein kleines Schrittchen näher gekommen. Mehr aber auch nicht. Im Achtelfinale wartet nun Frankreich zum frühen Duell zweier Ex-Weltmeister.

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